2001: Odyssee im Weltraum (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stanley Kubrick |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Mystery, Abenteuer |
| Laufzeit | 160 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-04-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 71.923.560 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (12.947 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film besteht aus vier weitgehend getrennten Teilen. Im ersten, ohne Dialog, entdeckt eine Gruppe Vormenschen nach dem Erscheinen eines schwarzen Monolithen, dass ein Knochen als Waffe taugt. Im zweiten wird auf dem Mond ein zweiter Monolith ausgegraben, der ein Signal Richtung Jupiter sendet.
Der dritte und längste Teil begleitet das Raumschiff Discovery One auf dem Weg dorthin — zwei wache Astronauten, drei im Kälteschlaf und der Bordrechner HAL 9000, der behauptet, fehlerfrei zu sein, und beginnt, die Besatzung zu töten. Der vierte Teil ist eine Reise durch ein Lichttor und endet in einem Zimmer im Stil des 18. Jahrhunderts. Der Film erklärt nichts davon.
Entstehungsgeschichte
Stanley Kubrick suchte 1964 nach einem Stoff über außerirdische Intelligenz und wandte sich an Arthur C. Clarke, dessen Kurzgeschichte "Der Wächter" die Grundidee des Monolithen lieferte. Beide entwickelten Roman und Drehbuch parallel über Jahre — der Roman erschien erst nach dem Film.
Kubricks erklärtes Ziel war der erste Science-Fiction-Film, der wissenschaftlich ernst zu nehmen ist. Er ließ sich von der NASA und von Raumfahrtingenieuren beraten und beauftragte Unternehmen wie IBM und Honeywell mit Entwürfen für Bordgeräte, die in zwanzig Jahren plausibel wären.
Hinter den Kulissen
Die Zentrifuge der Discovery war ein reales, rund elf Meter durchmessendes Rad, das sich drehte, während die Kamera darin fixiert war — die berühmte Laufszene entstand vollständig praktisch. Für die Vormenschen-Sequenz entwickelte das Team ein Frontprojektionsverfahren, das afrikanische Landschaften hinter die Darsteller warf.
Die Reise durch das Lichttor entstand über das von Douglas Trumbull entwickelte Slit-Scan-Verfahren: Eine Kamera fährt bei extrem langer Belichtung an einem beleuchteten Schlitz vorbei, wodurch Farbstreifen zu einem Tunnel verschmelzen. Kubrick ließ nach Abschluss der Dreharbeiten sämtliche Modelle und Entwürfe vernichten, damit sie nicht in anderen Filmen wieder auftauchen. Alex North hatte eine vollständige Filmmusik komponiert; Kubrick verwarf sie zugunsten der klassischen Stücke, die er beim Schnitt provisorisch untergelegt hatte — North erfuhr davon erst bei der Premiere.
Einordnung & Wirkung
Der Film gewann den Oscar für die besten visuellen Effekte, Kubricks einzige Auszeichnung. Die zeitgenössische Kritik war gespalten bis feindselig; bei der Premiere verließen zahlreiche Zuschauer den Saal, und MGM kürzte den Film daraufhin um rund neunzehn Minuten.
Der Erfolg kam über ein jüngeres Publikum, das ihn wiederholt sah. Heute gilt er als einer der einflussreichsten Filme überhaupt: Seine Darstellung des Weltraums als still, langsam und tödlich prägt das Genre bis heute, und HAL 9000 ist der Bezugspunkt praktisch jeder späteren Erzählung über künstliche Intelligenz, die ihrem Auftrag folgt und dabei Menschen im Weg findet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keir Dullea als Dr. David Bowman
- Gary Lockwood als Dr. Frank Poole
- William Sylvester als Dr. Heywood Floyd
- Douglas Rain als HAL 9000 (voice)
- Daniel Richter als Moonwatcher
- Leonard Rossiter als Dr. Andrei Smyslov
- Margaret Tyzack als Elena
- Robert Beatty als Dr. Ralph Halvorsen
- Sean Sullivan als Dr. Roy Michaels
- Frank W. Miller als Mission Controller (voice)
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Verfügbarkeit
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