2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Hyams |
|---|---|
| Genre | Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-12-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 28.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 40.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Neun Jahre nachdem die USS Discovery im Weltraum verloren ging, bricht eine gemeinsame Expedition der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion zum Jupiter auf. Zwei Ziele stehen im Raum: den Bordcomputer Hal 9000 wieder in Betrieb zu nehmen, der das verunglückte Schiff geführt hatte, und herauszufinden, woran die Mission der Discovery scheiterte. Dazu kommt eine offene Frage, die niemand beantworten kann: Was bedeuten die letzten Übertragungen eines der Besatzungsmitglieder? Doktor Floyd leitet die Expedition. Am Jupiter angekommen, steht die Gruppe vor dem großen schwarzen Monolithen, dessen Untersuchung schon der ersten Mission aufgegeben war.
Entstehungsgeschichte
Peter Hyams führte Regie bei diesem 1984 erschienenen Film. Roy Scheider, John Lithgow, Helen Mirren und Bob Balaban stehen im Zentrum der Besetzung. Die Freigabe ab 12 Jahren entspricht einer Erzählung, die ihre Spannung aus Ungewissheit und technischer Bedrohung zieht, nicht aus Drastik.
Hinter den Kulissen
Thriller und Science Fiction stehen hier gleichrangig nebeneinander, und die Ausgangslage macht deutlich, wie beides zusammenkommt. Der Stoff schickt seine Figuren nicht ins Unbekannte, um Neues zu entdecken, sondern an einen Ort, an dem etwas bereits schiefgegangen ist. Eine Rückkehr also, und Rückkehrgeschichten funktionieren anders als Aufbrüche: Die Bedrohung ist benannt, bevor sie eintritt. Dass ein Computer wieder eingeschaltet werden soll, dem eine gescheiterte Mission zugeschrieben wird, legt den Konflikt zwischen Mensch und Maschine von Beginn an offen. Die gemeinsame Besatzung zweier verfeindeter Staaten fügt eine zweite Spannungsebene hinzu, die ohne jedes Ungeheuer auskommt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld, getragen von einer moderaten Zahl an Beteiligungen. 42 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Zeugnis jener Science Fiction, die Raumfahrt als nüchterne Arbeit zeigt und ihre Rätsel offen lässt, statt sie aufzulösen. Innerhalb des Genres steht er auf der ruhigen, gedanklich orientierten Seite.
Bilder








Besetzung & Stab
- Roy Scheider als Dr. Heywood Floyd
- John Lithgow als Dr. Walter Curnow
- Helen Mirren als Tanya Kirbuk
- Bob Balaban als Dr. R. Chandra
- Keir Dullea als Dr. David Bowman
- Douglas Rain als HAL 9000 (voice)
- Madolyn Smith Osborne als Caroline Floyd
- Savely Kramarov als Dr. Vladimir Rudenko
- Taliesin Jaffe als Christopher Floyd
- James McEachin als Victor Milson
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