36 - Tödliche Rivalen (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Olivier Marchal |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-11-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (659 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Léo Vrinks und Denis Klein leiten verschiedene Einheiten der Pariser Polizei, und beide sind davon besessen, eines Tages den Chefposten zu bekleiden. Eine Serie spektakulärer Überfälle kommt ihnen deshalb gelegen: Sie erzeugt öffentlichen Druck durch die Medien und bietet zugleich die Gelegenheit, sich zu profilieren. Beim Zugriff auf die gesuchten Gangster kommt es jedoch zu einem Todesfall, den Klein zu verantworten hat. Vrinks gelingt es dennoch nicht, seinen Konkurrenten aus dem Amt zu bringen; stattdessen muss er selbst ins Gefängnis, weil er Straftaten seiner Informanten wissentlich geduldet hat. Nach der Entlassung will er zurückschlagen, und daneben sind die Umstände im Tod seiner Frau ungeklärt.
Entstehungsgeschichte
Olivier Marchal inszenierte den 2004 erschienenen Film. Daniel Auteuil und Gérard Depardieu stehen als Gegenspieler im Zentrum, ergänzt von André Dussollier und Roschdy Zem. Eine Besetzung, die zwei gleichgewichtige Hauptrollen gegeneinandersetzt, verrät einiges über die Anlage: Es gibt keine Seite, der die Erzählung von vornherein recht gibt. Die Freigabe erfolgte ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Krimi, Drama und Thriller, und die Gewichtung liegt erkennbar beim mittleren Begriff. Der Fall selbst, die Überfallserie, ist weniger Rätsel als Anlass; die eigentliche Auseinandersetzung findet innerhalb des Apparats statt. Karriere, Loyalität und der Umgang mit Informanten stehen zur Verhandlung, und die Grenze zwischen Ermittlung und Vergehen verläuft quer durch die Dienststellen. Dass der Konflikt über eine Haftstrafe hinweg fortgesetzt wird, streckt die Erzählung über einen längeren Zeitraum. Der ungeklärte Tod der Ehefrau öffnet daneben einen zweiten Strang, der die dienstliche Auseinandersetzung ins Private verlängert. Damit hat Vrinks zwei Rechnungen offen, die sich kaum sauber voneinander trennen lassen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,9 von 10 liegt deutlich über der Mitte, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das ist ein zustimmendes Urteil eines überschaubaren Publikums, wie es bei Genrearbeiten mit ernstem Anspruch häufig zustande kommt. 22 Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich der Film im Feld des ernsten Polizeikrimis, in dem die Institution selbst zum Gegenstand wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Auteuil als Leo Vrinks
- Gérard Depardieu als Denis Klein
- André Dussollier als Robert Mancini
- Roschdy Zem als Hugo Silien
- Valeria Golino als Camille Vrinks
- Daniel Duval als Eddy Valence
- Francis Renaud als Titi Brasseur
- Catherine Marchal als Eve Verhagen
- Guy Lecluyse als Groluc
- Alain Figlarz als Francis Horn
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Verfügbarkeit
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