MR 73 (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Olivier Marchal |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-03-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (254 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Schneider ist bei der Pariser Mordkommission gefürchtet und geschätzt zugleich: ein Ermittler mit Ausnahmegespür, der zugleich am Tod seiner Frau und seines Kindes zerbricht und sich mit Alkohol betäubt. Als eine Serie grausamer Morde beginnt, holt man ihn an die Tatorte, weil niemand die Muster besser lesen kann als er. Die Taten wecken Erinnerungen an seinen schwersten Fall: Charles Subra, einen Serienmörder von besonderer Brutalität. Nur eine seiner Opfer, Justine, überlebte damals, ihre Eltern wurden von Subra getötet. Sie lebt seither in ständiger Furcht, das nächste Ziel zu sein. Doch Subra sitzt im Gefängnis – wer also begeht die neuen Morde, bleibt offen und treibt Schneider zurück in eine Vergangenheit, die er nie verarbeitet hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2008 unter der Regie von Olivier Marchal. In den Hauptrollen sind Daniel Auteuil, Olivia Bonamy, Catherine Marchal und Francis Renaud zu sehen. Freigegeben ist der Titel ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama, Thriller und Mystery-Elementen zeigt, dass hier nicht die reine Ermittlungsarbeit im Zentrum steht, sondern die psychische Zerrüttung der Hauptfigur mit einem ungelösten Verbrechen verschränkt wird. Dass ein bereits inhaftierter Täter weiterhin über die Handlung wirkt, während neue Taten geschehen, deutet auf eine Erzählstruktur, die bewusst mit Verunsicherung und Zweideutigkeit spielt statt mit klarer Täterführung. Die Figurenkonstellation – ein traumatisierter Ermittler, eine traumatisierte Überlebende – legt nahe, dass der Film Schuld, Erinnerung und Wiederholung stärker gewichtet als klassische Whodunit-Spannung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit rezipierter Genrebeitrag einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 2008 sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, was ihn in eine Phase französischer Kriminalfilme setzt, die sich durch düstere, figurenzentrierte Erzählweisen von internationaleren Thriller-Produktionen abhoben. Innerhalb der Genremischung aus Krimi, Drama und Mystery bleibt er ein Beispiel dafür, wie stark persönliche Abgründe der Ermittlerfigur mit dem eigentlichen Fall verwoben werden können.
Bilder




Besetzung & Stab
- Daniel Auteuil als Schneider
- Olivia Bonamy als Justine
- Catherine Marchal als Marie Angéli
- Francis Renaud als Kovalski
- Gérald Laroche als Matéo
- Guy Lecluyse als Jumbo
- Philippe Nahon als Charles Subra
- Moussa Maaskri als Ringwald
- Jean-Paul Zehnacker als Me Colmeman
- Clément Michu als Émile Maxence
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Verfügbarkeit
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