39,90 (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jan Kounen |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-09-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 13.442.285 $ |
| Einspielergebnis | 12.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (830 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Octave arbeitet als Werbetexter und hält sich dabei für den heimlichen Herrn der Welt: Er entscheidet heute, was das Publikum morgen haben will. Der Mensch, so seine Überzeugung, ist ein Produkt wie jedes andere. Beschäftigt ist er bei der größten Werbeagentur der Welt, Ross & Witchcraft, die alle nur „La Ross“ nennen, und sie überschüttet ihn mit Geld, Frauen und Kokain. Trotzdem melden sich Zweifel. Zwei Ereignisse bringen sein Leben ins Rutschen: die Liebesgeschichte mit Sophie, der schönsten Angestellten des Hauses, und eine Besprechung beim Molkereikonzern Madone, dem ein Werbefilm verkauft werden soll.
Octave gerät aus der Spur und beschließt, sich gegen das System aufzulehnen, das ihn hervorgebracht hat, indem er ausgerechnet seine eigene größte Kampagne sabotiert. Die Stationen reichen von Paris, wo die Agenturchefs verhandeln, über Miami, wo ein Werbespot unter Antidepressiva entsteht, und Saint-Germain-des-Prés bis auf eine abgelegene Insel in Mittelamerika. Ob er dem goldenen Gefängnis entkommt, bleibt die offene Frage.
Entstehungsgeschichte
Jan Kounen führte Regie bei diesem Spielfilm, der 2007 herauskam. Die tragenden Rollen übernahmen Jean Dujardin, Jocelyn Quivrin, Patrick Mille und Vahina Giocante. Wer den Film sehen will, sollte mindestens sechzehn Jahre alt sein, so hoch ist die Freigabe angesetzt.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie stehen hier gleichrangig nebeneinander, und der Widerspruch steckt schon in der Anlage: Ein Beruf, der Begehren herstellt, wird von innen heraus vorgeführt, und die Satire lebt davon, dass ihr Held den Zynismus, den er anprangert, selbst perfekt beherrscht. Weil die Handlung zwischen Konferenzraum, Werbedreh und Fluchtorten hin- und herspringt, bekommt das Erzählen einen episodischen Rhythmus. Jede Station hält Octave eine andere Version desselben Geschäfts vor Augen, und die Liebesgeschichte dient dabei weniger als Gegenwelt denn als weiterer Prüfstein.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung beträgt 6,7 von 10, gebildet aus einigen hundert abgegebenen Stimmen. Das ist eine überschaubare Beteiligung, die Zahl markiert also eher eine Tendenz als ein belastbares Urteil: freundlich, aber ohne Ausschlag nach oben. 19 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Feld der Branchensatiren als ein Beitrag da, der die Mittel des Gewerbes benutzt, um es auszustellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Dujardin als Octave Parango
- Jocelyn Quivrin als Charlie Dagout
- Patrick Mille als Jeff Marolles
- Vahina Giocante als Sophie
- Elisa Tovati als Tamara
- Nicolas Marié als Alfred Duler
- Dominique Bettenfeld als Jean-Christian Gagnant
- Antoine Basler als Marc Maronnier
- Fosco Perinti als Giovanni Di Toro
- Cendrine Orcier als Fabienne
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Verfügbarkeit
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