4th Man Out (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Nackman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (357 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Adam lebt in einer amerikanischen Kleinstadt und arbeitet als Automechaniker. Seine freie Zeit verbringt er mit seinen engsten Freunden Chris, Nick und Ortu. Die vier machen alles gemeinsam: Poker, Videospiele, Schießen, Betrinken und Verabredungen mit Frauen.
Doch es gibt etwas an Adam, das nicht einmal seine Freunde wissen. Frauen interessieren ihn nicht besonders. Als er sich öffnet, verspricht ihm sein bester Freund Chris, dass sich nichts ändern werde. Natürlich ändert sich trotzdem einiges. Nach dem ersten Schrecken stellen die Jungs fest, dass Adam noch immer derselbe Kerl ist. Als dann jedoch eine Verabredung mit Chris gründlich schiefgeht, droht ein Missverständnis die Gruppe zu spalten.
Entstehungsgeschichte
Andrew Nackman inszenierte den Film im Jahr 2015. Evan Todd, Parker Young, Chord Overstreet und Jon Gabrus gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Die Anlage der Geschichte ist dabei klar: Im Zentrum steht keine einzelne Figur, sondern ein Freundeskreis, dessen Zusammenhalt auf die Probe gestellt wird.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier Hand in Hand. Der komische Anteil speist sich aus den Gewohnheiten und Ritualen einer eingeschworenen Männerclique, das Drama aus einer Offenbarung, die das eingespielte Gefüge ins Wanken bringt.
Bemerkenswert ist die Perspektive. Die Geschichte erzählt ein Coming-out nicht nur aus Sicht dessen, der sich offenbart, sondern auch aus der Sicht der Freunde, die lernen müssen, damit umzugehen. Gerade das Milieu, in dem Poker, Schießen und Frauengeschichten den gemeinsamen Nenner bilden, macht diese Situation reizvoll. Die Erkenntnis, dass Adam derselbe geblieben ist, bildet den Kern, das spätere Missverständnis sorgt dafür, dass diese Einsicht nicht zu leicht errungen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen fällt das Urteil erfreulich aus. Die Bewertung deutet darauf hin, dass der Film sein Publikum mit seinem Tonfall aus Humor und Ernst überwiegend erreicht.
11 Jahre nach dem Erscheinen bleibt das Thema relevant, denn Freundschaft und Offenheit in traditionell geprägten Männerrunden sind keine abgeschlossene Frage. Innerhalb der Komödien über Freundschaft und Identität setzt der Film einen eigenen Akzent, weil er das Coming-out als gemeinsame Herausforderung einer ganzen Clique erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Evan Todd als Adam
- Parker Young als Chris
- Chord Overstreet als Nick
- Jon Gabrus als Ortu
- Jennifer Damiano als Tracy
- Jordan Lane Price als Jessica
- Kate Flannery als Karen
- Laura Harrier als Dorothy Cuda
- Brooke Dillman als Martha
- Alex Rennie als Paul the Stoner
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Verfügbarkeit
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