57 Seconds (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rusty Cundieff |
|---|---|
| Genre | Thriller, Science Fiction, Action |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-09-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (717 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Blogger Franklin Fox vereitelt bei einer Produktpräsentation ein Attentat auf den visionären Unternehmer Anton Burrell und findet dabei einen mysteriösen Ring. Wer ihn trägt, kann 57 Sekunden weit in die Vergangenheit zurückreisen. Franklin erkennt schnell, welche Macht ihm damit zufällt, und setzt sie aus Rache ein: Er will jenes Pharmaunternehmen zerschlagen, das er für den Tod seiner Schwester verantwortlich macht. Doch die kurzen Sprünge lösen eine Verkettung schrecklicher Ereignisse aus, an deren Ende ein Überlebenskampf steht, bei dem jede Sekunde zählt. Aus einer Verkettung von Zufällen wird so ein Verhängnis, das sich mit denselben Mitteln nicht mehr zurücknehmen lässt.
Entstehungsgeschichte
Die Regie übernahm Rusty Cundieff, der Film datiert auf 2023. Josh Hutcherson führt die Besetzung an, neben ihm sind Morgan Freeman, Lovie Simone und Greg Germann zu sehen. Ab 16 Jahren freigegeben, richtet er sich an ein Publikum, dem Bedrohung und Gewalt zugemutet werden dürfen.
Hinter den Kulissen
Thriller, Science-Fiction und Action greifen hier über eine einzige Setzung ineinander: die Zeitreise, radikal begrenzt auf eine knappe Minute. Diese Beschränkung ist die eigentliche Erfindung. Wer nur wenige Sekunden zurückspringen kann, korrigiert keine Lebensläufe, sondern einzelne Handgriffe, Ausweichbewegungen, Sätze, die eben erst gefallen sind. Das erzwingt Szenen, die auf engstem Raum funktionieren müssen, und verbindet die Science-Fiction-Prämisse mit der Mechanik des Actionkinos. Dass die Fähigkeit ausgerechnet einem Rachemotiv dient, sorgt für die Fallhöhe: Jede korrigierte Sekunde erzeugt neue Folgen. Der Ring bleibt dabei ein Werkzeug ohne Erklärung, und die Erzählung fragt weniger, woher er stammt, als was ein einzelner Mensch damit anrichtet.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 sind ein zurückhaltender Wert, wie er für Genrekino mit kleiner Grundidee und großem Anspruch nicht ungewöhnlich ist. Die Bewertungsbasis bleibt im dreistelligen Bereich. Drei Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel dafür, wie ein einzelner Regelbruch im Zeitgefüge einen ganzen Thriller tragen soll. Er verlangt seinem Publikum dabei weniger technisches Mitdenken ab als die Bereitschaft, einer schlichten Regel bis in ihre Folgen zu folgen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Josh Hutcherson als Franklin Fox
- Morgan Freeman als Anton Burrell
- Lovie Simone als Jala
- Greg Germann als Sig Thorenson
- Bevin Bru als Renee Renzler
- Sammi Rotibi als Calvert
- Mark Jacobson als Andy
- Griff Furst als James Miller
- D.A. Obahor als Louie
- Jeff Chase als Big-Boy
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Verfügbarkeit
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