7 Tage in Entebbe (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | José Padilha |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-03-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 9.196.740 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (461 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 27. Juni 1976 wird die Air-France-Maschine 139 auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris gekapert, ins ugandische Entebbe umgeleitet und dort zur Landung gezwungen. Zu den Geiselnehmern gehören die Deutschen Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann sowie zwei Mitglieder der Volksfront zur Befreiung Palästinas. Ihre Forderung: die Freilassung palästinensischer Gefangener im Austausch gegen die israelischen Geiseln an Bord.
Der israelischen Regierung um Premierminister Yitzhak Rabin und Verteidigungsminister Shimon Peres stellen sie ein Ultimatum von sieben Tagen. Die Politiker müssen abwägen, ob sie gegen ihre bisherige Regel verstoßen, nicht mit Terroristen zu verhandeln, oder ob sie die Menschen an Bord sterben lassen. Im Laufe dieser Woche geraten Geiselnehmer wie Regierung an ihre Grenzen und darüber hinaus.
Entstehungsgeschichte
Der Film kam 2018 unter der Regie von José Padilha heraus. Rosamund Pike, Daniel Brühl, Eddie Marsan und Lior Ashkenazi tragen die Besetzung; die Verteilung auf vier gleichgewichtige Namen entspricht einer Erzählung, die zwischen Flugzeug und Regierungssitz wechselt, statt einem einzelnen Helden zu folgen. Freigegeben ist der Thriller ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Thriller, Drama und Krimi greifen ineinander, und der Stoff beruht auf einer wahren Begebenheit. Die Geschichte ist als Doppelperspektive angelegt: auf der einen Seite die Geiselnehmer, auf der anderen die Regierung, die eine Grundsatzentscheidung treffen muss. Die Spannung entsteht dabei weniger aus Action als aus einem Ultimatum, das die Zeit selbst zum Gegner macht. Der Titel nennt die Frist und macht die Woche zur Struktur des Films.
Bei einem Stoff mit realen Geiseln bleibt die Erzählung nüchtern; sie zeigt Positionen und Zwänge, nicht Helden und Schurken. Dass die Geiselnehmer mit Namen und Herkunft genannt werden, deutet an, dass der Film auch ihre Seite ausleuchtet.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 fällt die Bewertung verhalten aus; die Basis von einigen hundert Stimmen ist zudem schmal. Acht Jahre nach dem Erscheinen steht der Film als Politthriller da, der eine historische Geiselnahme aus beiden Lagern erzählt und die Entscheidung der Regierung ebenso ins Zentrum rückt wie die Tat selbst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rosamund Pike als Brigitte Kuhlmann
- Daniel Brühl als Wilfried Böse
- Eddie Marsan als Shimon Peres
- Lior Ashkenazi als Prime Minister Yitzhak Rabin
- Nonso Anozie als Idi Amin
- Ben Schnetzer als Zeev Hirsch
- Andrea Deck als Patricia Martel
- Denis Ménochet als Jacques Le Moine
- Angel Bonanni als Lt. Col. Yoni Netanyahu
- Juan Pablo Raba als Juan Pablo
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Verfügbarkeit
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