RoboCop (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | José Padilha |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-01-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 120.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 242.688.965 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (6.002 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Detroit im Jahr 2028. Der Konzern OmniCorp verdient weltweit mit Kampfrobotern, darf sie im eigenen Land aber nicht einsetzen — ein Gesetz verbietet Maschinen ohne menschliches Urteil. Also sucht die Firma einen Menschen, den sie in eine Maschine setzen kann.
Der Polizist Alex Murphy wird von einer Autobombe schwer verletzt und ist der passende Fall. Was zurückkommt, ist ein Körper aus wenigen menschlichen Resten in einem Panzer — und ein Mann, dessen Entscheidungen die Programmierer laufend nachjustieren, damit er schnell genug reagiert. Murphy ermittelt in seinem eigenen Mordanschlag, während seine Familie mit jemandem lebt, der immer weniger derselbe ist.
Entstehungsgeschichte
Vorbild ist Paul Verhoevens Film von 1987, eine bösartige Satire auf Konzernmacht und Medien. Die Neufassung verlagert den Schwerpunkt auf die Frage, wie viel Mensch in der Maschine übrig bleibt, und auf die politische Debatte über automatisierte Waffen.
Regie führte der Brasilianer José Padilha, bekannt durch "Tropa de Elite". Das Budget lag zwischen 100 und 130 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Produktion verlief für den Regisseur schwierig. Der brasilianische Filmemacher Fernando Meirelles gab Padilhas Schilderung wieder, es sei die schlimmste Erfahrung seines Lebens gewesen: Von zehn Ideen würden neun gestrichen.
Sichtbar wird das an der Freigabe. Verhoevens Film war ausdrücklich für Erwachsene gedreht und lebte von seiner Härte; die Neufassung erhielt eine Freigabe ab 13 Jahren und musste die Gewalt entsprechend zurücknehmen — bei einem Stoff, dessen Wirkung gerade daran hing.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 242,7 Millionen Dollar ein, davon 58,6 Millionen in den USA und 184,1 Millionen international.
Die Kritik blieb geteilt (50 Prozent bei Rotten Tomatoes, 52 von 100 bei Metacritic), das Publikum vergab bei CinemaScore ein B plus. Der wiederkehrende Einwand: Es fehle der Witz und die Doppelbödigkeit des Originals. Was bleibt, ist ein handwerklich sauberer Actionfilm, dem man die Auseinandersetzungen um seine Entstehung anmerkt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joel Kinnaman als Alex Murphy / RoboCop
- Gary Oldman als Dr. Dennett Norton
- Michael Keaton als Raymond Sellars
- Abbie Cornish als Clara Murphy
- Jackie Earle Haley als Rick Mattox
- Michael Kenneth Williams als Jack Lewis
- Jennifer Ehle als Liz Kline
- Jay Baruchel als Tom Pope
- Marianne Jean-Baptiste als Chief Karen Dean
- Samuel L. Jackson als Pat Novak
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Verfügbarkeit
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