'71 - Hinter feindlichen Linien (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yann Demange |
|---|---|
| Genre | Thriller, Action, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.249 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Belfast, 1971. Der Nordirland-Konflikt ist zum Bürgerkrieg eskaliert, und mitten in diese Lage wird ein junger englischer Rekrut namens Gary zum Einsatz bestellt. Erfahrung bringt er keine mit. Die Stadt gilt selbst erfahrenen militärischen Befehlshabern als unübersichtlich und überfordernd: Sie ist geteilt in „loyale“ protestantische und „feindliche“ katholische Areale, beide Gebiete verfügen über paramilitärische Einheiten, und dazwischen verfolgen radikale Straßenbanden sowie verdeckte Ermittler aller Seiten ihre Interessen auf eigene Faust.
Während eines Streifzugs gerät Garys Trupp in ein Handgemenge mit einem wütenden katholischen Mob. Gary wird von seiner Einheit getrennt und muss sich allein im Feindesland behaupten. Was dann beginnt, ist der Weg zurück zum Stützpunkt, eine Nacht voller Ungewissheit, Angst und Verzweiflung.
Entstehungsgeschichte
Der Spielfilm stammt aus dem Jahr 2014 und wurde von Yann Demange inszeniert. Vor der Kamera stehen Jack O'Connell, Sean Harris, Paul Anderson und Sam Reid, also ein knapper Kreis von Namen, der den Zuschnitt auf wenige Figuren erkennen lässt. Sehen darf den Film, wer mindestens 16 Jahre alt ist, was zur Härte des geschilderten Stoffes passt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Thriller, Action, Drama und Kriegsfilm. Eine solche Mischung geht selten gleichmäßig auf und legt hier eine Rangfolge nahe: Der Kriegsfilm liefert den Rahmen, der Thriller die Bauform. Eine einzelne Nacht, ein einzelner Verfolgter, eine Stadt, deren Straßenzüge über Leben und Tod entscheiden, das ist eine Anlage, die auf Verdichtung zielt statt auf Überblick. Dass die Ausgangslage ausdrücklich als unübersichtlich beschrieben wird, ist dabei kein Nebensatz, sondern erzählerisches Prinzip: Das Publikum weiß so wenig wie die Hauptfigur.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen steht der Film solide da, ohne in den Spitzenbereich vorzudringen. Die Stimmenzahl markiert ein wahrnehmbares, aber überschaubares Publikum. Zwölf Jahre nach dem Erscheinungsjahr 2014 bleibt er ein Vertreter jenes Kriegsfilms, der auf große Schlachtbilder verzichtet und stattdessen eine einzige Nacht in einer geteilten Stadt ausleuchtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack O'Connell als Gary Hook
- Sean Harris als Captain Sandy Browning
- Paul Anderson als Sergeant Leslie Lewis
- Sam Reid als Lt. Armitage
- Sam Hazeldine als C.O.
- Barry Keoghan als Sean Bannon
- Charlie Murphy als Brigid
- Richard Dormer als Eamon
- Killian Scott als Quinn
- Babou Ceesay als Corporal
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Verfügbarkeit
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