8 Frauen (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Komödie, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-02-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 42.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.094 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Society-Dame Gaby ist in ihr Landhaus gefahren, um dort Weihnachten zu verbringen — mit ihrem Mann Marcel, ihrer Mutter, ihrer Schwester Augustine und den Töchtern Suzon und Catherine. Kurz nach der Ankunft findet Louise, das neue Zimmermädchen, Marcel mit einem Messer im Rücken. Verdächtig sind alle: jede der Anwesenden hätte einen Grund gehabt, ihm den Tod zu wünschen, auch die Köchin Chanel, die seit Langem im Haus ist, und die neu hinzugekommene Louise. Die Polizei lässt sich nicht rufen, denn die Telefonleitung ist durchtrennt, und auch am Wagen wurden Kabel gekappt, damit niemand fortkommt. Dann trifft auch noch Pierrette ein, Gabys Schwägerin, die ihre eigenen Gründe hatte, ihren Bruder zu töten. Die Frauen sind gezwungen, sich einander zu stellen.
Entstehungsgeschichte
François Ozon führte Regie bei diesem 2002 erschienenen Spielfilm, international bekannt als „8 Women“. Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Fanny Ardant und Firmine Richard sind besetzt, daneben unter anderem Danielle Darrieux, Virginie Ledoyen, Ludivine Sagnier, Emmanuelle Béart und Dominique Lamure. Jugendfrei ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drei Genres — Komödie, Thriller und Mystery — greifen auf eine Anordnung zurück, die man aus dem Kammerspiel kennt: ein Haus, eine Leiche, ein geschlossener Kreis von Verdächtigen und kein Weg hinaus. Die durchtrennten Leitungen sind dabei weniger Handlung als Bauvorschrift; sie stellen sicher, dass niemand die Aufklärung an eine Instanz von außen abgeben kann. Dass die Geschichte an Weihnachten spielt, verschärft den Druck, weil das Fest ohnehin zusammenzwingt, was sonst Abstand hält. Aus Ressentiments und offengelegten Wahrheiten entsteht so eine Aufklärung, bei der die Beteiligten sich selbst und einander verhören.
Einordnung & Wirkung
Aus einer vierstelligen Zahl an Stimmen ergibt sich ein Mittel von 6,9 von 10, ein deutlich zustimmender Wert. 24 Jahre nach dem Erscheinen bleibt das Grundprinzip so tragfähig wie zuvor, weil es kaum an Zeitbezüge geknüpft ist. Im Kriminalfach steht der Film am spielerischen Ende, wo die Aufklärung ebenso zählt wie die Vorführung ihrer Regeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine Deneuve als Gaby
- Isabelle Huppert als Augustine
- Fanny Ardant als Pierrette
- Firmine Richard als Madame Chanel
- Emmanuelle Béart als Louise
- Virginie Ledoyen als Suzon
- Ludivine Sagnier als Catherine
- Danielle Darrieux als Mamy
- Dominique Lamure als Marcel
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Verfügbarkeit
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