9 Mois ferme (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Albert Dupontel |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (600 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ariane Felder ist schwanger. Das überrascht schon deshalb, weil sie eine junge, hart urteilende Richterin mit strengen moralischen Grundsätzen ist. Weit mehr überrascht jedoch, wer als Vater in Frage kommt: Ein Vaterschaftstest weist auf Bob, einen Angeklagten, dem eine abscheuliche Tat zur Last gelegt wird. Ariane hat keinerlei Erinnerung an das, was geschehen ist. Sie steht damit vor einer Lage, deren Ausgang sie nicht abschätzen kann — und die alles infrage stellt, wofür sie beruflich einsteht.
Entstehungsgeschichte
Albert Dupontel hat den 2013 erschienenen Film inszeniert und übernimmt zugleich eine der Rollen. Sandrine Kiberlain spielt die Richterin, Nicolas Marié und Philippe Uchan vervollständigen die tragende Besetzung. Freigegeben ist der Film ab sechzehn Jahren. Dass Regie und Hauptrolle in einer Hand liegen, deutet auf eine Arbeit mit klarer Handschrift hin; das kleine Ensemble spricht für eine Geschichte, die sich auf wenige Figuren konzentriert.
Hinter den Kulissen
Als einzige Genrezuordnung steht Komödie — bemerkenswert bei einem Ausgangspunkt, der ebenso gut als Justizdrama taugen würde. Genau darin liegt die Anlage des Films: Er nimmt eine Konstellation aus Schuld, Recht und Erinnerungslücke und behandelt sie als Farce. Der Widerspruch zwischen der unbestechlichen Richterin und der Herkunft ihres Kindes ist der Motor, aus dem sich die Komik speist. Die Freigabe ab sechzehn Jahren zeigt, dass der Film dabei nicht ins Harmlose ausweicht: Die Tat, um die es geht, wird nicht weggelacht, sondern bleibt als Widerhaken bestehen. Das erzählerische Prinzip ist die Eskalation — jede Klärung schafft eine neue Verwicklung.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,4 von 10 liegt spürbar über dem Mittelfeld und stützt sich auf eine Bewertungsbasis von einigen hundert Stimmen. Für eine Komödie, die ihren Humor aus Unbehagen zieht, ist das ein beachtlicher Wert. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des komischen Kinos, die sich weniger um Sympathie für ihre Figuren bemüht als um Konsequenz in der Zuspitzung.
Bilder





Besetzung & Stab
- Sandrine Kiberlain als Ariane Felder
- Albert Dupontel als Bob Nolan
- Nicolas Marié als Maître Trolos
- Philippe Uchan als Juge Godefroy De Bernard
- Philippe Duquesne als Docteur Toulate
- Bouli Lanners als Policier Video surveillance
- Christian Hecq als Lieutenant Edouard
- Gilles Gaston-Dreyfus als Mr. De Lime
- Michel Fau als Gynécologue
- Laure Calamy als Daisy, la collègue
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Verfügbarkeit
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