A Killer Romance (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Linklater |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Krimi |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-05-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.101.673 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.759 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gary Johnson unterrichtet Psychologie und Philosophie an der Universität von New Orleans. Nebenbei arbeitet er verdeckt für die Polizei.
Seine Aufgabe: sich als Auftragsmörder ausgeben, damit Mordpläne auffliegen, bevor sie ausgeführt werden. Er ist gut darin — bis er sich in eine Frau verliebt, die ihren gewalttätigen Mann töten lassen will. Ab da lässt sich nicht mehr sauber trennen, wer er gerade ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film beruht auf einem Artikel von Skip Hollandsworth, der 2001 im Texas Monthly erschien. Er handelt von einem realen Hochschullehrer, der in den späten achtziger und in den neunziger Jahren für die Polizei von Houston als vermeintlicher Auftragsmörder arbeitete. Der reale Gary Johnson starb 2022; der Film enthält eine Widmung.
Richard Linklater führte Regie und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Glen Powell, der zugleich die Hauptrolle spielt.
Glen Powell spielt Gary Johnson, Adria Arjona die Madison Figueroa Masters, Austin Amelio den Jasper, Retta die Claudette und Sanjay Rao den Phil.
Angekündigt wurde die Produktion vor dem Filmmarkt in Cannes 2022. Gedreht wurde von Oktober bis November 2022 in New Orleans. Die Kamera führte Shane F. Kelly, den Schnitt besorgte Sandra Adair, die Musik stammt von Graham Reynolds. Das Budget betrug 8,8 Millionen Dollar.
Die Weltpremiere lief am 5. September 2023 in Venedig, der US-Kinostart folgte am 24. Mai 2024, der Netflix-Start am 7. Juni 2024.
Hinter den Kulissen
Der Beruf der Hauptfigur ist der Schlüssel. Ein Philosophieprofessor, der beruflich Identitäten wechselt, ist eine Figur, die ihr eigenes Handwerk reflektieren kann — der Film verhandelt die Frage, ob ein Selbst überhaupt feststeht, an jemandem, der es beruflich verändert.
Dass Glen Powell am Drehbuch mitschreibt und die Hauptrolle spielt, verstärkt das. Die Rolle verlangt viele Erscheinungsformen; sie ist auf einen Darsteller hin geschrieben, der sie selbst mitentworfen hat.
Bemerkenswert ist der Weg zum Publikum. Nach der Premiere in Venedig im September 2023 dauerte es acht Monate bis zum Kinostart und weitere zwei Wochen bis zum Streaming — bei einem Budget von 8,8 Millionen Dollar ist das eine Auswertung, die auf Aufmerksamkeit statt auf Leinwandzahlen setzt.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 95 Prozent positive Bewertungen aus. Der Konsens dort nennt den Film einen hintergründig dunklen Thriller, der zugleich voller Lacher stecke und Glen Powell als Hauptdarsteller hervorragend zur Geltung bringe. Metacritic kommt auf 82 von 100.
Die Washington Post sprach von einem Ausbruch reinen Vergnügens, die New York Times beschrieb Powells Leistung als echten Durchbruch zum Star.
Für einen Film mit 8,8 Millionen Dollar Budget ist das eine außergewöhnliche Bilanz. Sie beruht nicht auf Aufwand, sondern auf Buch und Hauptrolle — genau den beiden Bereichen, an denen Powell selbst beteiligt war.
Die Widmung an den 2022 verstorbenen Gary Johnson hält dabei den Bezug zur Vorlage präsent. Was der Film erzählt, ist ausgebaut und zugespitzt; der Ausgangspunkt war ein realer Mann mit einem sehr ungewöhnlichen Nebenberuf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Glen Powell als Gary Johnson
- Adria Arjona als Madison Figueroa Masters
- Austin Amelio als Jasper
- Retta als Claudette
- Sanjay Rao als Phil
- Molly Bernard als Alicia
- Evan Holtzman als Ray
- Gralen Bryant Banks als Sargeant Hank
- Mike Markoff als Craig
- Bryant Carroll als Walt
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Verfügbarkeit
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