After Life (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hirokazu Kore-eda |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-04-17 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (296 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwischen Leben und Tod liegt bei „After Life“ keine Wolkenlandschaft, sondern ein nüchterner, fast bürokratisch wirkender Ort: das Tor zum Paradies. Hier treffen kürzlich Verstorbene auf Betreuer, die ihnen eine ungewöhnliche Aufgabe stellen. Innerhalb einer Woche soll jeder Verstorbene eine einzige Erinnerung aus seinem Leben auswählen, die er für die Ewigkeit behalten darf. Diese Erinnerung wird anschließend gemeinsam mit den Begleitern als kleiner Film nachgestellt, damit sie sich endgültig einprägt. Manche der Neuankömmlinge finden schnell, was ihnen am wichtigsten war, andere tun sich schwer, sich auf einen einzigen Moment festzulegen. Auch die Seelen, die den Prozess begleiten, sind selbst nicht frei von diesem Zweifel, was der Aufgabe eine zusätzliche, leise Ebene gibt.
Entstehungsgeschichte
„After Life“ entstand 1999 unter der Regie von Hirokazu Kore-eda. Zur Besetzung gehören 井浦新, 小田エリカ, Susumu Terajima und Takashi Naito. Der Film verbindet Fantasy und Drama und verzichtet dabei auf große Ausstattung, um sich stattdessen auf die Gespräche und Erinnerungen der Figuren zu konzentrieren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Fantasy und Drama zeigt sich hier weniger in spektakulären Bildern als in der Grundidee: Das Jenseits wird als Verwaltungsort gedacht, an dem Erinnerung zur zentralen Währung wird. Diese Anlage verschiebt den Fokus von einer klassischen Genschichte über Tod und Jenseits hin zu einer Reflexion darüber, was ein Leben im Rückblick eigentlich ausmacht. Dass die Begleiter selbst mit der Aufgabe hadern, macht deutlich, dass es weniger um eine klare Antwort geht als um den Prozess des Erinnerns selbst. Die Struktur mit wechselnden Gruppen von Verstorbenen erlaubt zudem viele unterschiedliche Lebensentwürfe innerhalb eines einzigen Films.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis von rund 296 Stimmen bewegt sich „After Life“ im positiven, aber nicht überwältigenden Bereich. Seit der Entstehung 1999 sind mittlerweile 26 Jahre vergangen, was den Film innerhalb seines Genres zu einem eher ruhigen, reflektierenden Beitrag zum Thema Jenseits macht, der sich von actionorientierteren Fantasy-Ansätzen deutlich unterscheidet. Die geringe Stimmenzahl deutet darauf hin, dass der Titel bislang eher ein kleineres, aber interessiertes Publikum erreicht hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Arata Iura als Takashi Mochizuki
- Erika Oda als Shiori Satonaka
- Susumu Terajima als Satoru Kawashima
- Takashi Naito als Takuro Sugie
- Kei Tani als Kennosuke Nakamura
- Kyōko Kagawa als Kyoko Watanabe
- Tōru Yuri als Gisuke Shoda
- Yūsuke Iseya als Yusuke Iseya
- Sayaka Yoshino als Kana Yoshino
- Kazuko Shirakawa als Nobuko Amano
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Verfügbarkeit
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