Agenten sterben einsam (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian G. Hutton |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 155 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-12-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.030 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Deutschland 1944: Über Bayern wird ein Flugzeug der Alliierten abgeschossen, ein amerikanischer General gerät in Gefangenschaft und wird in ein schwer befestigtes Schloss in den Bergen verschleppt. Er weiß von der bevorstehenden Invasion der Amerikaner, dem D-Day, und muss befreit werden, bevor er etwas ausplaudert. Eine Spezialeinheit unter Leitung des britischen Majors Smith soll das übernehmen. Doch schon bald sterben Mitglieder des Teams unter merkwürdigen Umständen, und die deutsche Seite scheint über jeden Schritt der Einheit bestens unterrichtet. Lieutenant Schaeffer, der einzige Amerikaner unter den Briten, beginnt am tatsächlichen Ziel der Mission zu zweifeln.
Entstehungsgeschichte
Brian G. Hutton inszenierte den 1968 erschienenen Film. Im Zentrum stehen Richard Burton und Clint Eastwood, ergänzt von Mary Ure und Patrick Wymark. Dass sich das Gewicht auf vier tragende Namen verteilt, entspricht der Anlage als Kommandounternehmen: Es handelt eine Gruppe, keine Einzelfigur, und der Verdacht, der im Verlauf entsteht, braucht mehrere Beteiligte, um überhaupt möglich zu sein. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben, was zum Gegenstand passt – einem Einsatz hinter feindlichen Linien, bei dem im eigenen Team gestorben wird.
Hinter den Kulissen
Abenteuer und Kriegsfilm kommen hier zusammen, und die Kombination erklärt den Ton: Der Krieg liefert den Rahmen, erzählt wird aber ein Unternehmen mit klarer Aufgabe, festem Ziel und knapper Zeit. Dazu tritt ein zweites Muster, das den Stoff vom reinen Einsatzfilm wegführt. Sobald Teammitglieder unter merkwürdigen Umständen sterben und die Gegenseite bestens informiert wirkt, entsteht eine Ermittlung im Inneren der Gruppe. Der Verrat ist damit kein Zusatz, sondern Konstruktionsprinzip: Dieselben Figuren werden zweimal betrachtet, einmal als Kameraden und einmal als Verdächtige. Das schwer befestigte Schloss gibt der Geschichte zugleich einen unverrückbaren Zielpunkt, auf den alles zuläuft.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 bei über tausend abgegebenen Stimmen bedeuten eine klar positive Aufnahme bei überschaubarer Beteiligung. 58 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel für den Kommandoeinsatzfilm, der auf Planung, Tarnung und ein einzelnes Ziel setzt statt auf Schlachtdarstellung. Der zeitliche Abstand macht sichtbar, wie beständig dieses Erzählmuster im Genre geblieben ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Burton als Maj. Smith
- Clint Eastwood als Lt. Morris Schaffer
- Mary Ure als Mary Ellison
- Patrick Wymark als Col. Wyatt Turner DSO MC
- Michael Hordern als Adm. Rolland
- Donald Houston als Christiansen
- Peter Barkworth als Berkeley
- William Squire als Thomas
- Robert Beatty als Brig. Gen. George Carnaby
- Brook Williams als Sgt. Harrod
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