Aktion Mutante (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Álex de la Iglesia |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-02-03 |
| Budget | 1.804.296 $ |
| Einspielergebnis | 1.089.975 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (204 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2012 regieren die Schönen und Reichen, und eine Gruppe, die sich Aktion Mutante nennt, stellt sich diesem System entgegen. Angeführt wird sie von Ramón Yarritu, einem entstellten Mann, der mit seinen Mitstreitern einen großen Coup plant: die Entführung der Tochter eines Industriellen namens Patricia. Die Truppe selbst ist denkbar ungewöhnlich zusammengesetzt, von siamesischen Zwillingen bis zu einem Mann mit Sprengstoffimplantat im Körper reicht die Bandbreite der Figuren. Schon auf der Flucht ins Weltall wird deutlich, dass die größte Gefahr für die Gruppe nicht von außen kommt, sondern aus den eigenen Reihen. Als das Raumschiff schließlich auf einem abgelegenen Rohstoffplaneten landet, der von verurteilten Gewaltverbrechern bewohnt wird, beginnen die eigentlichen Schwierigkeiten erst.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1993 unter der Regie von Álex de la Iglesia. In den Hauptrollen sind Antonio Resines, Álex Angulo, Frédérique Feder und Juan Viadas zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Action, Komödie, Science-Fiction und Thriller macht deutlich, wie sehr der Film auf Genresprünge statt auf klare Einordnung setzt. Eine Gruppe von Außenseitern, die sich gegen eine ästhetisierte Elite auflehnt, liefert dabei den Rahmen für eine Handlung, die zwischen sozialer Zuspitzung und überdrehter Zukunftsvision pendelt. Dass die Handlung nach der Entführung ins Weltall und schließlich auf einen von Straftätern bevölkerten Planeten führt, zeigt eine Erzählweise, die immer wieder neue, zunehmend absurde Schauplätze aufsucht, statt sich auf eine einzige Konfliktlinie zu beschränken. Die Zusammensetzung der Gruppe selbst, mit sehr unterschiedlichen körperlichen und biografischen Merkmalen, verweist auf ein Interesse an Außenseiterfiguren, die sich gegen gesellschaftliche Normvorstellungen stellen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1993 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühes Beispiel für die Verbindung von Science-Fiction, Actionelementen und schwarzhumoriger Komödie im spanischsprachigen Kino kennzeichnet. Innerhalb dieser Genremischung bleibt er ein Werk, das sich durch seine ungewöhnliche Figurenkonstellation von vielen zeitgleichen Produktionen des Genres unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Antonio Resines als Ramon Yarritu
- Álex Angulo als Alex Abadie
- Frédérique Feder als Patricia Orujo
- Juan Viadas als Juan Abadie
- Karra Elejalde als José Óscar 'Manitas' Tellería
- Saturnino García als César 'Quimicefa' Ravenstein
- Fernando Guillén als El ominoso Orujo
- Jaime Blanch als El presentador loco
- Ion Gabella als José 'Chepa' Montero
- Bibiana Fernández als Invitada de lujo
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Verfügbarkeit
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