Alexis Sorbas (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Cacoyannis |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 142 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-12-14 |
| Budget | 783.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (399 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Basil, ein junger britischer Schriftsteller, reist nach Kreta, um das Erbe seines Vaters anzutreten. Dort begegnet er Sorbas, einem überschwänglichen Griechen, der darauf besteht, ihm als Führer zur Seite zu stehen.
Die beiden Männer könnten verschiedener kaum sein. Sorbas trinkt, lacht, singt und tanzt gern und lebt ganz nach seinen eigenen Vorstellungen. Basil dagegen bleibt in seiner guten Erziehung gefangen und tut sich schwer damit, sich dem Leben einfach zu überlassen. Trotz dieser Gegensätze werden sie Freunde und tun sich zusammen, um eine Mine zu betreiben. Sorbas nimmt sich vor, eine Seilbahn zu bauen, und Basil schenkt ihm dabei sein Vertrauen. Wohin dieses Unternehmen führt und was Basil von seinem Freund lernt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Michael Cacoyannis führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1964. Im Englischen heißt er „Zorba the Greek“. Anthony Quinn, Alan Bates, Irene Papas und Lila Kedrova stehen vor der Kamera. Die vier Namen stehen für einen Film, der ganz auf seine Figuren und deren Begegnungen setzt.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama angelegt, lebt der Film vom Gegensatz seiner beiden Hauptfiguren. Auf der einen Seite steht der zurückhaltende Intellektuelle, auf der anderen der Mann, der sich von keiner Konvention bremsen lässt. Diese Konstellation trägt die gesamte Geschichte, denn jede Szene misst gewissermaßen, wie weit sich die beiden aufeinander zubewegen. Das Erbe auf Kreta ist der äußere Anlass, die eigentliche Bewegung aber verläuft im Inneren Basils. Die Mine und die Seilbahn geben dem Verhältnis ein gemeinsames Projekt, an dem sich Vertrauen, Scheitern und Lebenshaltung zeigen. Der Sirtaki, den Basil lernen möchte, bündelt das Thema in einem Bild: Die Frage ist nicht, ob etwas gelingt, sondern wie man ihm begegnet.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 erreicht der Film eine deutlich überdurchschnittliche Bewertung. Die Basis bilden einige hundert Stimmen. Das Erscheinen liegt 62 Jahre zurück, und doch findet der Film weiterhin Zuschauer, die ihn hoch einstufen. Im Drama nimmt er eine Stellung ein, die sich weniger über Handlungsspannung als über eine Figur und ihre Haltung zum Leben definiert. Gerade diese Konzentration auf Charakter statt Ereignis macht ihn zu einem Werk, das über die Jahrzehnte gut lesbar bleibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Quinn als Alexis Zorba
- Alan Bates als Basil
- Irene Papas als Widow
- Lila Kedrova als Madame Hortense
- Sotiris Moustakas als Mimithos
- Anna Kyriakou als Soul
- Takis Emmanuel als Manolakas
- Eleni Anousaki als Lola
- George Foundas als Mavrandoni
- George P. Cosmatos als Acne Faced Boy
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.