Alice (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama, Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 7.331.839 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (351 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alice ist vierzig, hat zwei Kinder, Kate und Dennis, einen freundlichen Ehemann namens Doug und ein schönes Zuhause in New York. Und doch ist sie mit ihrem Leben unzufrieden, so sehr, dass sie Liebe außerhalb ihrer Ehe sucht: bei Joe, der von seiner Frau Vicki geschieden ist.
Eine ungewöhnliche Wendung bringt Dr. Yang, ein chinesischer Arzt und Akupunkteur, bei dem Alice in Behandlung ist. Er gibt ihr ein Kraut, das unsichtbar macht. Auf diese Weise erfährt Alice von den Seitensprüngen ihres Mannes und von der Falschheit ihrer Freundinnen. Ein weiteres Kraut verspricht ewige Liebe, doch Alice beschließt, es nicht zu verwenden. Stattdessen führt ihr Weg sie auf eine Reise nach Indien, wo sie den Schwestern von Mutter Teresa begegnet. Welche Konsequenzen sie aus all dem zieht, soll hier offenbleiben.
Entstehungsgeschichte
Woody Allen führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1990. Die Besetzung umfasst Mia Farrow, William Hurt, Joe Mantegna und Alec Baldwin. Die Freigabe ab 12 Jahren entspricht einem Stoff, der sich um Ehe, Untreue und Selbstfindung dreht.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Drama, Liebesfilm und Komödie: Diese vier Richtungen treffen sich in einer Geschichte, die im Alltag einer New Yorker Familie beginnt und dann eine magische Wendung nimmt. Die Kräuter des Dr. Yang sind dabei kein Selbstzweck, sondern ein erzählerisches Werkzeug. Die Unsichtbarkeit erlaubt Alice einen Blick auf ihr Umfeld, der ihr sonst verwehrt bliebe.
Die Anlage der Geschichte ist die einer inneren Reise. Die fantastischen Elemente dienen der Selbsterkenntnis, die romantischen Verwicklungen der Frage, was Alice eigentlich will. Bemerkenswert ist, dass sie das Kraut der ewigen Liebe ausschlägt: Die Lösung liegt offenbar nicht im Zauber, sondern in einer eigenen Entscheidung. Die Reise nach Indien erweitert den Schauplatz schließlich weit über Manhattan hinaus.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,3 von 10 platziert den Film im Mittelfeld. Die Stimmenzahl liegt im Bereich einiger hundert, eine überschaubare Grundlage.
36 Jahre nach dem Erscheinen fällt der Film durch seine Genremischung auf: Er verknüpft eine Ehegeschichte mit märchenhaften Motiven und gehört damit zu den Komödien, die das Fantastische nutzen, um ganz irdische Fragen zu stellen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Mia Farrow als Alice Tate
- William Hurt als Doug Tate
- Joe Mantegna als Joe
- Alec Baldwin als Ed
- Blythe Danner als Dorothy
- Judy Davis als Vicky
- Keye Luke als Dr. Yang
- Bernadette Peters als Muse
- Cybill Shepherd als Nancy Brill
- Holland Taylor als Helen
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Verfügbarkeit
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