Alice oder Die Bescheidenheit (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Pariser |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-05-18 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (351 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul Théraneau, Bürgermeister von Lyon, steckt in einer heiklen Lage. Nach 30 Jahren in der Politik gehen ihm die Ideen aus, und ein Gefühl existenzieller Leere macht sich breit. Um dem zu begegnen, stellt er eine junge, brillante Philosophin ein: Alice Heimann.
Was folgt, ist ein Dialog zwischen zwei Persönlichkeiten, die kaum gegensätzlicher sein könnten. Hier der erfahrene Politiker, dort die junge Denkerin. Im Austausch miteinander geraten ihre Gewissheiten ins Wanken, und beide müssen sich fragen, worauf sie ihr Denken und Handeln eigentlich stützen. Wohin dieser Austausch die beiden führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Nicolas Pariser führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2019, der international als „Alice and the Mayor“ bekannt ist. Vor der Kamera stehen Fabrice Luchini, Anaïs Demoustier, Nora Hamzawi und Léonie Simaga. Der deutsche Titel „Alice oder Die Bescheidenheit“ rückt die junge Philosophin und eine Tugend in den Vordergrund, die in der Welt der Politik nicht selbstverständlich ist.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama verbinden sich hier zu einer Geschichte, die mehr auf Worte als auf Handlung setzt. Der Kern ist ein Gespräch, und daraus ergibt sich eine besondere Erzählform: Die Spannung entsteht nicht aus äußeren Ereignissen, sondern aus dem Aufeinandertreffen zweier Denkweisen.
Die Konstellation ist reizvoll angelegt. Ein Politiker, der nach Jahrzehnten im Amt innerlich leer geworden ist, sucht Hilfe ausgerechnet bei der Philosophie. Damit stellt der Film die Frage, welche Rolle Ideen in der Politik spielen und ob sie sich im Alltag eines Rathauses überhaupt behaupten können. Der Altersunterschied und die verschiedenen Lebenswelten der beiden Hauptfiguren liefern sowohl komische Reibung als auch ernsthafte Fragen. Lyon als Schauplatz verankert das Geschehen in einer konkreten städtischen Wirklichkeit.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,2 von 10 ordnet den Film im Mittelfeld ein. Die Stimmen bewegen sich im Bereich einiger hundert, eine noch überschaubare Grundlage.
Sieben Jahre nach dem Erscheinen lässt sich das Werk als Beispiel für ein dialoggetriebenes Kino einordnen, das politische und philosophische Fragen mit leisem Humor verhandelt, statt auf große Wendungen zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Fabrice Luchini als Paul Theraneau
- Anaïs Demoustier als Alice Heimann
- Nora Hamzawi als Mélinda
- Léonie Simaga als Isabelle Leinsdorf
- Antoine Reinartz als Daniel
- Maud Wyler als Delphine
- Alexandre Steiger als Gauthier
- Pascal Rénéric als Xavier
- Thomas Rortais als Pierre
- Thomas Chabrol als Patrick Brac
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Verfügbarkeit
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