Léonie Simaga
Werdegang
Léonie Simaga wurde 1977 in Marseille geboren und ist französische Schauspielerin und Regisseurin. Ihre Eltern lernten sich in Rennes während des Studiums kennen, ihre Mutter stammt aus der Bretagne, ihr Vater aus Mali und arbeitete als Agraringenieur. Nach dem Abitur besuchte Simaga die hypokhâgne und khâgne an Pariser Gymnasien und schloss ihr Studium am Institut d'Études Politiques de Paris ab, zudem erwarb sie einen Abschluss in Geschichte. Ihre schauspielerische Ausbildung erhielt sie am Studio-théâtre d'Asnières und anschließend von 2002 bis 2005 am Conservatoire national supérieur d'art dramatique. Sie spielte an der Comédie-Française unter anderem in „Esther" von Racine und 2004 in „Papa doit manger" von Marie NDiaye, wurde 2005 als feste Kraft engagiert und übernahm später Rollen in Corneilles „Le Cid" sowie in Goldonis „Il campiello". Ab dem 1. Januar 2010 war sie Mitglied der Comédie-Française. Daneben führte sie selbst Regie, etwa 2007 bei „Pour un oui ou pour un non" von Nathalie Sarraute und 2014 bei „Othello" von Shakespeare. Ende 2015 verließ sie die Comédie-Française.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Titel mit Léonie Simaga als Schauspielerin verzeichnet, alle Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 2017 bis 2022, decken also eine Spanne von fünf Jahren ab. Die Genres reichen von Komödie und Drama über Krimi bis Mystery, was auf ein breites schauspielerisches Spektrum jenseits eines festen Genrefokus hindeutet. Zu den Titeln gehören „Bonjour Paris" (2017), „Alice oder Die Bescheidenheit" (2019) und „Das grüne Parfüm" (2022).
Einordnung
Die drei Titel bei uns liegen mit Bewertungen von 5,3, 5,8 und 6,2 im mittleren Bereich, der Schnitt beträgt 5,8 von 10. Der erste Titel im Katalog erschien rund 40 Jahre nach ihrem Geburtsjahr, der jüngste rund 45 Jahre danach. Damit umfasst ihre bei uns verzeichnete Filmografie einen vergleichsweise kurzen, aktuellen Zeitraum von fünf Jahren.