All Is Lost (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | J.C. Chandor |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-08-23 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.108.720 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.813 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mann segelt allein über den Indischen Ozean. Sein knapp zwölf Meter langes Boot rammt einen treibenden Frachtcontainer, der ein Loch in den Rumpf schlägt.
Von da an arbeitet er. Er dichtet ab, pumpt, repariert das Funkgerät, bestimmt seine Position. Dann kommt ein Sturm, dann ein zweiter. Als das Boot nicht mehr zu halten ist, steigt er in die Rettungsinsel um — und kämpft dort gegen Durst, Hunger und die Aussicht, dass niemand kommt.
Entstehungsgeschichte
J. C. Chandor schrieb das Drehbuch und führte Regie. Das Buch umfasst nur 30 Seiten und enthält fast keinen Dialog: einen Text aus dem Off zu Beginn, versuchte Funksprüche und einzelne Ausrufe.
Robert Redford ist der einzige Darsteller, der zu sehen ist. Seine Figur hat keinen Namen. Der Film läuft 106 Minuten.
Gedreht wurde 2012 auf den Bahamas, in Kalifornien und in Mexiko, unter anderem in den Baja Studios. Das Budget lag bei etwa neun Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Verzicht auf Sprache ist die Grundentscheidung. Es gibt keine Rückblenden, keine Erklärung, wer dieser Mann ist und warum er allein unterwegs ist. Alles, was der Zuschauer über ihn erfährt, erfährt er aus dem, was der Mann tut.
Das verlangt einem Darsteller alles ab — und Robert Redford war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten in einem Alter, in dem die körperlichen Anforderungen dieser Rolle bemerkenswert sind.
Einordnung & Wirkung
Die Premiere fand am 22. Mai 2013 in Cannes statt, danach lief der Film bei den Festivals in New York und London. Der amerikanische Kinostart war am 25. Oktober 2013, der deutsche am 9. Januar 2014.
Die Kritik urteilte überwiegend begeistert: 94 Prozent bei Rotten Tomatoes.
Alex Eberts Musik gewann den Golden Globe. Bei den Oscars gab es eine Nominierung für den besten Tonschnitt.
Bemerkenswert bleibt die Reduktion: ein Film mit einem einzigen Darsteller, 30 Drehbuchseiten und fast ohne Sprache — und dennoch 106 Minuten, die von Handlung getragen werden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Redford als Our Man
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Verfügbarkeit
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