Alles ist gutgegangen (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-07-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (172 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Schlaganfall verändert alles: André, 85 Jahre alt, liegt halbseitig gelähmt im Krankenhausbett und ruft seine Tochter Emmanuelle an sein Bett. Was er von ihr verlangt, ist keine gewöhnliche Bitte, sondern der Wunsch, sein Leben zu beenden. Emmanuelle steht vor einer Entscheidung, die weit über die übliche Sorge um einen kranken Elternteil hinausgeht. Die Geschichte bleibt nah an dieser Tochter-Vater-Beziehung und daran, wie eine solche Forderung das Verhältnis zwischen beiden auf die Probe stellt, ohne den Ausgang vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
"Alles ist gutgegangen" entstand 2021 unter der Regie von François Ozon. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit und ist als Komödie und Drama angelegt. In den zentralen Rollen sind Sophie Marceau als Emmanuelle und André Dussollier als ihr Vater André zu sehen, an ihrer Seite Géraldine Pailhas und Charlotte Rampling. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass ein Stoff über Sterbehilfe als Komödie und Drama zugleich erzählt wird, ist eine ungewöhnliche Entscheidung: Die Genremischung deutet darauf hin, dass der Film nicht ausschließlich auf Schwere setzt, sondern auch Raum für Alltägliches, vielleicht sogar Absurdes in einer existenziellen Situation lässt. Der Hinweis, dass die Handlung auf einer wahren Begebenheit beruht, verleiht der Geschichte zusätzliches Gewicht, da hier keine frei erfundene Ausgangslage, sondern ein realer Fall als Grundlage dient. Die Besetzung mit vier erfahrenen Darstellerinnen und Darstellern legt nahe, dass der Film stark auf das Zusammenspiel der Figuren und ihre Dialoge setzt statt auf äußere Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Film in eine jüngere Phase des Werks von François Ozon einordnet. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama, die sich mit einem heiklen Thema wie dem selbstbestimmten Sterben auseinandersetzt, nimmt der Film eine Position ein, die sich bewusst zwischen leichten und schweren Tönen bewegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sophie Marceau als Emmanuèle Bernheim
- André Dussollier als André Bernheim
- Géraldine Pailhas als Pascale Bernheim
- Charlotte Rampling als Claude de Soria
- Éric Caravaca als Serge Toubiana
- Hanna Schygulla als Swiss Lady
- Grégory Gadebois als Gérard Boisrond
- Judith Magre als Simone
- Jacques Nolot als Robert, le voisin de chambre
- Daniel Mesguich als Me Georges Kiejman
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Verfügbarkeit
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