Alles kein Problem (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernard Campan |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-12-13 |
| Budget | 7.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 46.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (827 Stimmen) |
Worum es geht
Die Beerdigung ihrer Mutter bringt drei Halbbrüder wieder zusammen, die einander bis dahin aus dem Weg gegangen sind. Anlass zur Freude gibt zunächst die Nachricht von einem Erbe. Die drei geben das Geld schneller aus, als sie nachrechnen, und stellen dann fest, dass sie es gar nicht bekommen werden. Was folgt, ist weniger die Suche nach einem Ausweg als eine erzwungene Nähe: Während sie entscheiden müssen, wie es nun weitergehen soll, kommen sich die Männer näher, als es ihnen ohne diese missliche Lage je gelungen wäre. Die Ausgangssituation ist knapp umrissen und lebt davon, dass drei Lebensentwürfe an derselben leeren Kasse hängen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Bernard Campan, der zugleich neben Pascal Légitimus, Didier Bourdon und Antoine du Merle vor der Kamera steht. Erschienen ist der Film 1995, der englische Titel lautet „The Three Brothers“. Der Film ist eine reine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Anlage folgt einem klassischen Komödienbau: Ein Versprechen wird gegeben, ausgegeben und zurückgenommen, und die Figuren bleiben mit den Folgen allein. Dass drei Darsteller zugleich als Halbbrüder auftreten und einer von ihnen die Regie verantwortet, deutet auf ein Ensembleprinzip hin, bei dem das Zusammenspiel der drei die eigentliche Konstruktion trägt. Die Trauerfeier als Anfangspunkt hält den Ton zwischen zwei Polen: Der Anlass ist ernst, die Reaktion darauf nicht. Halbbrüder statt Brüder ist dabei die genauere Wahl, weil sie eine Verwandtschaft mit eingebauter Distanz beschreibt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 aus einigen hundert Stimmen liegt deutlich über dem Mittel und gehört zu den höheren Werten in dieser Größenordnung, wobei die Zahl der Stimmen klein bleibt. 31 Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Film als Familienkomödie, deren Witz aus der Kluft zwischen Erwartung und Kassenstand entsteht. Dass der weitere Verlauf hier offenbleibt, passt zu einer Anlage, in der die Ausgangslage weniger zählt als das, was die drei daraus machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pascal Légitimus als Pascal Latour
- Didier Bourdon als Didier Latour
- Bernard Campan als Bernard Latour
- Antoine du Merle als Michael
- Anne Jacquemin als Marie
- Marine Jolivet als Christine
- Annick Alane als Geneviève Rougemont
- Pierre Meyrand als Charles-Henri Rougemont
- Bernard Farcy als Steven, le patron de Pascal
- Élie Semoun als Brice, le bras droit de Steven
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Verfügbarkeit
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