Am achten Tag (1996)
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| Regie | Jaco Van Dormael |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-05-22 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (320 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Harry arbeitet als Bankmanager, ehrgeizig und zugleich erschöpft. In immer gleich aufgebauten Seminaren bringt er anderen bei, worin angeblich das Geheimnis beruflichen Erfolgs liegt. Darin ist er gut, doch die Arbeit hält ihn regelrecht gefangen. Für seine Familie bleibt kaum Raum, und von der Rolle eines aufmerksamen Ehemanns und Vaters hat er sich weit entfernt.
Seine Frau Julie hat daraus die Konsequenz gezogen und ihn verlassen, die beiden gemeinsamen Töchter hat sie mitgenommen. Der Verlust trifft Harry hart, doch aus der Spirale seiner Arbeitssucht findet er trotzdem nicht heraus. Sein Leben wirkt auf ihn festgefahren und leer, die Einsamkeit wird so drückend, dass er an Suizid denkt. An diesem Punkt setzt die Geschichte an.
Entstehungsgeschichte
Jaco Van Dormael hat das Drama inszeniert, das 1996 erschien. Daniel Auteuil, Pascal Duquenne, Miou-Miou und Henri Garcin bilden die Besetzung. Der englische Titel lautet „The Eighth Day“ und entspricht damit dem deutschen.
Hinter den Kulissen
Der Film ist als reines Drama angelegt. Er stellt keinen äußeren Konflikt in den Vordergrund, sondern einen inneren Zustand: die Leere eines Mannes, der beruflich funktioniert und privat zerfällt. Dass Harry ausgerechnet anderen den Weg zum Erfolg erklärt, während sein eigenes Leben aus den Fugen gerät, gibt der Figur eine bittere Ironie.
Die Seminare, die sich stets gleichen, stehen für eine Routine, die Sicherheit verspricht und zugleich einsperrt. Die Trennung von Frau und Kindern macht sichtbar, was diese Routine kostet. Die Erzählung beginnt also an einem Tiefpunkt und lässt erwarten, dass eine Veränderung von außen kommen muss, weil Harry sie aus eigener Kraft nicht findet.
Das Thema Suizid behandelt der Stoff als Ausdruck echter Verzweiflung, nicht als dramatischen Effekt.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 7,3 von 10 spricht für eine deutlich positive Aufnahme. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen, ein überschaubarer, aber aussagekräftiger Kreis.
30 Jahre nach der Veröffentlichung spricht der Film mit seinem Blick auf Leistungsdruck, Vereinsamung und die Frage nach dem, was ein Leben trägt, Themen an, die kaum an Aktualität verloren haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Auteuil als Harry
- Pascal Duquenne als Georges
- Miou-Miou als Julie
- Henri Garcin als Bank manager
- Isabelle Sadoyan als Georges' Mother
- Fabienne Loriaux als Fabienne, Georges's sister
- Juliette Van Dormael als Juliette
- Sabrina Leurquin als Snack waitress
- Dieudonné Kabongo als Dustman
- Michele Maes als Nathalie
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Verfügbarkeit
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