American Dreamz - Alles nur Show (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Weitz |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-03-04 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 17.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (325 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Martin Tweed präsentiert „American Dreamz“, eine ungemein beliebte Castingshow im amerikanischen Fernsehen. Tweed ist ein Mann voller Selbstverliebtheit und zugleich voller Selbstverachtung, ständig auf der Suche nach neuen Idolen und bereit, alles zu tun, um das Publikum bei der Stange zu halten. Diesmal will er alles bisher Dagewesene übertreffen.
Die Kandidaten der neuen Staffel liefern dafür reichlich Stoff. Da ist Sally, charmant, berechnend und rücksichtslos, mit einem treuen, etwas einfältigen älteren Freund an ihrer Seite. Und da ist Omer, ein unbeholfener angehender Terrorist mit einer Schwäche für Musicalmelodien. Als es Tweed gelingt, den Präsidenten der Vereinigten Staaten, dessen Beliebtheit einen Schub gut gebrauchen könnte, als Jurymitglied zu gewinnen, ist alles angerichtet für eine Sendung, die das Land nicht so schnell vergessen wird.
Entstehungsgeschichte
Paul Weitz inszenierte die Satire, die 2006 erschien und im Original „American Dreamz“ heißt. Hugh Grant spielt den Moderator Martin Tweed, Dennis Quaid den Präsidenten. Mandy Moore und Willem Dafoe ergänzen die Besetzung. Trotz des heiklen Themas hat der Film eine Freigabe ab 6 Jahren erhalten.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier Hand in Hand. Die komödiantische Seite lebt von der Überzeichnung, das Drama von den Figuren, die hinter ihrem Auftritt eigene Nöte haben, allen voran ein Moderator, der sich selbst zugleich liebt und verachtet.
Die Anlage der Geschichte zielt auf einen satirischen Zusammenstoß von Unterhaltungsindustrie und Politik. Ein Präsident, der Beliebtheit braucht, eine Show, die Quoten braucht, und Kandidaten, die aus sehr unterschiedlichen Gründen auf die Bühne drängen: Aus dieser Konstellation ergibt sich eine Komödie über Aufmerksamkeit als Währung. Dass ausgerechnet ein angehender Terrorist mit Liebe zum Musical unter den Teilnehmern ist, zeigt, wie bewusst der Film mit Gegensätzen spielt.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,1 von 10 fällt die Bewertung verhalten aus, auf einer Basis von einigen hundert Stimmen. Satiren dieser Art teilen oft das Publikum, weil ihr Humor nicht jeden erreicht. 20 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film als Komödie über Castingkultur und politische Inszenierung ein Beispiel dafür, wie ein Film das Fernsehen selbst zum Gegenstand der Pointe machen kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hugh Grant als Martin Tweed
- Dennis Quaid als President Staton
- Mandy Moore als Sally Kendoo
- Willem Dafoe als Chief of Staff
- Chris Klein als William Williams
- Jennifer Coolidge als Martha Kendoo
- Sam Golzari als Omer
- Marcia Gay Harden als First Lady
- Seth Meyers als Chet Krogl
- John Cho als Ittles
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Verfügbarkeit
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