Die Geiselnahme (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Weitz |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik, Liebesfilm, Thriller |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 176.746.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (141 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Geburtstagsfeier in einer von Militär regierten Diktatur in Südamerika wird zur Falle. Der japanische Industrielle Katsumi Hosokawa hat sich zu Ehren des Tages ein Privatkonzert der amerikanischen Sopranistin Roxanne Coss gewünscht, und die Gesellschaft lauscht ihrem Gesang, als eine Gruppe Guerillas unter General Benjamin das Anwesen stürmt. Ihr Ziel ist der Präsident des Landes, der freizupressende Kameraden aus der Haft holen soll. Doch der Präsident ist an diesem Abend gar nicht erschienen, und die Geiselnehmer sitzen mit einer Gesellschaft aus Diplomaten und Gästen fest, die sie eigentlich gar nicht wollten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2018 unter der Regie von Paul Weitz und ist ab 12 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen stehen Julianne Moore als Roxanne Coss und Ken Watanabe als Katsumi Hosokawa, an ihrer Seite Sebastian Koch und Ryō Kase.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama, Musik, Liebesfilm und Thriller kündigt eine Geschichte an, die weniger auf Actionspannung setzt als auf das, was zwischen Geiseln und Geiselnehmern entsteht, wenn ein erzwungenes Zusammenleben über Tage andauert. Dass ausgerechnet Gesang im Zentrum steht, verschiebt den klassischen Thriller-Rahmen: Musik wird zum einzigen Ausdrucksmittel, das über Sprach- und Machtgrenzen hinweg funktioniert, und bringt eine Nähe zwischen den Figuren, die in einer reinen Geiselnahme-Erzählung kaum denkbar wäre. Die internationale Besetzung – amerikanisch, japanisch, deutsch – spiegelt die babylonische Ausgangssituation: Menschen unterschiedlichster Herkunft, zusammengesperrt an einem Ort, an dem eigentlich nur ein Konzert gegeben werden sollte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,4 von 10 bei einer noch schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich eine breitere Bewertungsgrundlage gebildet hätte, was auf eine begrenzte Wahrnehmung schließen lässt. Innerhalb des Geiselthriller-Genres, das meist auf Zuspitzung und Gewalt setzt, sticht der Ansatz hervor, Musik und Beziehung ins Zentrum zu stellen – ein Weg, der den Film von vergleichbaren Stoffen abhebt, ihm aber offenbar auch keinen durchschlagenden Publikumserfolg beschert hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julianne Moore als Roxanne Cross
- Ken Watanabe als Katsumi Hosokawa
- Sebastian Koch als Messner
- Ryo Kase als Gen
- Tenoch Huerta Mejía als Comandante Benjamin ( Benjas)
- Noé Hernández als Comandante Alfredo
- Johnny Ortiz als Gilbert
- María Mercedes Coroy als Carmen
- Eddie Martinez als Ruben Ochoa
- Christopher Lambert als Simon Thibault
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Verfügbarkeit
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