American Splendor (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shari Springer Berman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-08-15 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.003.587 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (562 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
American Splendor erzählt die wahre Geschichte des Comicautors Harvey Pekar. Zu Beginn führt er ein eher trübes Dasein zwischen seiner Arbeit als Archivar, ein paar Bekanntschaften und seiner Leidenschaft für Jazz, die er auf Flohmärkten und in Secondhandläden mit der Suche nach seltenen Platten auslebt. Dort lernt er den Zeichner Robert Crumb kennen, ebenfalls Sammler und damals noch unbekannt.
Als Crumb berühmt wird, legt ihm Harvey ein Comicprojekt vor, das auf seinem eigenen Leben beruht, und schlägt ihm vor, die Zeichnungen zu übernehmen. Crumb sagt zu. Die Reihe mit dem Titel American Splendor, die von einem einfachen, gewöhnlichen Leben berichtet, hat großen Erfolg. Harvey Pekar wird auf seine Weise bekannt, was nicht ohne Folgen für seinen Alltag bleibt. Er begegnet seiner künftigen Frau Joyce Brabner, die selbst Comics schreibt. Gemeinsam arbeiten die beiden an weiteren autobiografischen Geschichten.
Entstehungsgeschichte
Robert Pulcini führte Regie bei dem Film, der 2003 erschien. Paul Giamatti steht an der Spitze der Besetzung, neben ihm Hope Davis, Judah Friedlander und James Urbaniak. Mit einer Freigabe ab 6 Jahren gehört der Titel zu den am niedrigsten eingestuften Filmen seiner Art.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama: Die Kombination passt zu einem Stoff, dessen Held ein Mann ist, der aus seinem unspektakulären Alltag Kunst macht. Die Komik liegt in der Diskrepanz zwischen dem trüben Leben des Archivars und dem Erfolg, den ausgerechnet die Schilderung dieses Lebens hat. Das Drama liegt in der Frage, was Bekanntheit mit jemandem macht, dessen Thema die Gewöhnlichkeit ist. Die Anlage ist doppelt selbstbezüglich: Ein Film über einen Mann, der Comics über sich selbst schreibt, die wiederum von der Banalität seines Lebens handeln. Dass am Ende auch die Ehefrau Comics schreibt und beide gemeinsam autobiografisch arbeiten, macht das Erzählen des eigenen Lebens zum durchgehenden Motiv.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 ist eine klar überdurchschnittliche Bewertung, gestützt auf einige hundert Stimmen. 23 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für eine Biografie, die ihren Gegenstand nicht als Ausnahmefigur zeigt, sondern als jemanden, dessen Bedeutung gerade in der Unauffälligkeit liegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Giamatti als Harvey Pekar
- Hope Davis als Joyce Brabner
- Judah Friedlander als Toby Radloff
- James Urbaniak als Robert Crumb
- Earl Billings als Mr. Boats
- James McCaffrey als Fred
- Maggie Moore als Alice Quinn
- Vivienne Benesch als Lana
- Daniel Tay als Young Harvey
- Harvey Pekar als Real Harvey
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Verfügbarkeit
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