Amore Amore (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leonardo Pieraccioni |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-12-20 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (782 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In ein verschlafenes toskanisches Provinznest platzt eine spanische Flamenco-Truppe, und ihre rassigen Tänzerinnen reißen einige Bewohner vorübergehend aus ihrer Lethargie. Was folgt, ist weniger eine Handlung als ein Zustand: Der Liebesgott verschießt seine Pfeile wahllos, Hoffnungen entstehen, Konstellationen verschieben sich. Doch die Erzählung hütet sich davor, daraus mehr zu machen, als es ist. Für die meisten legt sich die Aufregung wieder, ohne dass eine wirkliche Veränderung zurückbliebe. Genau in dieser Zurücknahme liegt die Pointe — der Aufruhr ist echt, seine Folgen sind es kaum, und das Nest bleibt am Ende, was es war.
Entstehungsgeschichte
Leonardo Pieraccioni inszenierte den Film, der 1996 herauskam, und steht zugleich selbst vor der Kamera — Regie und Hauptrolle liegen also in einer Hand, was einer Komödie eine sehr persönliche Handschrift geben kann. Neben ihm sind Lorena Forteza, Barbara Enrichi und Massimo Ceccherini besetzt.
Hinter den Kulissen
Komödie und Liebesfilm greifen hier so eng ineinander, dass sich beide kaum trennen lassen. Der Reiz entsteht aus einem einfachen Prinzip: Ein Ensemble ortsansässiger Figuren wird durch etwas Fremdes gestört, und die Komik ergibt sich aus dem Abstand zwischen dem, was die Bewohner sich erhoffen, und dem, was tatsächlich möglich ist. Dass die Erzählung diesen Abstand nicht zugunsten der Hoffnung auflöst, ist bemerkenswert. Sie erlaubt sich einen Schluss, der milde, aber nicht nachgiebig ist.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 ist ein deutlich freundlicher Wert, wenn auch auf einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich, die eher ein interessiertes als ein breites Publikum abbildet. 30 Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Film als Beispiel für eine regional verankerte Komödientradition, die ihre Figuren im Milieu belässt, statt sie herauszuheben — ein Ansatz, der selten laut wirkt und deshalb gut altert.
Bilder




Besetzung & Stab
- Leonardo Pieraccioni als Levante
- Lorena Forteza als Caterina
- Barbara Enrichi als Selvaggia
- Massimo Ceccherini als Libero
- Sergio Forconi als Osvaldo
- Tosca D'Aquino als Carlina
- Patrizia Corti als Franca
- Benedetta Mazzini als Isabella
- Natalia Estrada als Penelope
- Paolo Hendel als Pippo
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Verfügbarkeit
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