Annie (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Huston |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Familie |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 57.063.861 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (799 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Annie ist ein mutiges kleines Mädchen mit roten Haaren, das davon träumt, aus dem armseligen Waisenhaus herauszukommen, in dem es lebt. Mehrfach versucht sie zu fliehen, doch Miss Hannigan, die trunksüchtige Herrscherin über das Heim, durchkreuzt ihre Pläne jedes Mal. Dann wird Annie ausgewählt, eine Woche im Haus des berühmten Milliardärs „Daddy“ Warbucks zu verbringen. Ihr liebenswürdiges Wesen bezaubert ihn so, dass aus der einen Woche viele werden und die beiden gemeinsam ganz New York auf den Kopf stellen. Unterdessen schmiedet Miss Hannigan mit zwielichtigen Helfern einen Plan, um Annie zu entführen.
Entstehungsgeschichte
Bei dem 1982 erschienenen Spielfilm führte John Huston Regie. Aileen Quinn spielt die Titelfigur, Albert Finney den Milliardär, Carol Burnett die Heimleiterin, dazu kommt Ann Reinking. Die Freigabe ab sechs Jahren weist den Film als Stoff für ein junges Publikum aus, ohne dass die Härte der Ausgangslage geglättet würde.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Familie bilden die Genrezuordnung, und das Nebeneinander erklärt die Bauweise. Der dramatische Anteil steckt in der Ausgangslage — ein Kind ohne Eltern, eine Aufsichtsperson, die ihre Macht missbraucht —, der komische in der Umkehrung, die folgt, wenn ein Waisenkind das Haus eines Milliardärs übernimmt. Der Gegensatz zwischen Heim und Villa ist dabei nicht nur Kulisse, sondern die eigentliche Achse der Erzählung. Dass die Entführungspläne parallel weiterlaufen, hält die Bedrohung präsent und verhindert, dass der zweite Teil in reine Wohlfühlszenen kippt. Auch die Verlängerung des Besuchs ist erzählerisch geschickt gesetzt, weil sie aus einer befristeten Einladung einen offenen Zustand macht, in dem alles wieder verloren gehen kann.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld, gestützt auf eine Basis im hohen dreistelligen Bereich. 44 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Familienstoffen, deren Anlage — Waisenkind, reicher Gönner, boshafte Aufsicht — heute vertraut wirkt und deren Reiz in der Ausführung liegt, nicht in der Überraschung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aileen Quinn als Annie
- Albert Finney als 'Daddy' Oliver Warbucks
- Carol Burnett als Miss Hannigan
- Ann Reinking als Grace Farrell
- Tim Curry als Rooster Hannigan
- Bernadette Peters als Lily St. Regis
- Geoffrey Holder als Punjab
- Roger Minami als Asp
- Toni Ann Gisondi als Molly
- Rosanne Sorrentino als Pepper
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Verfügbarkeit
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