Apollo 11 (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Todd Douglas Miller |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Historie, Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-03-01 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (730 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film erzählt die erste Mondlandung nicht als Rekonstruktion, sondern als Vorgang, dem man beiwohnt. Grundlage sind bislang unveröffentlichte Originalaufnahmen in außerordentlicher Bildschärfe und ein umfangreicher Bestand an Tonmaterial. Daraus entsteht eine Erzählung aus drei Blickwinkeln: dem der Astronauten an Bord, dem des Kontrollzentrums und dem der Zuschauer, die sich vor Ort am Cape Canaveral versammelt hatten. Der Ablauf ist bekannt, die Spannung ergibt sich trotzdem — aus der Dichte des Materials, aus Gesichtern, Stimmen und Wartezeiten. Es ist zugleich das Porträt einer Zeit, in der vieles möglich schien.
Entstehungsgeschichte
Todd Douglas Miller verantwortet den 2019 herausgekommenen Dokumentarfilm. Mitwirkende sind Neil Armstrong, Buzz Aldrin, Michael Collins und Walter Cronkite — keine Darsteller also, sondern die Beteiligten selbst. Eine Altersbeschränkung besteht nicht; der Film ist ohne Einschränkung freigegeben. Dass die Mitwirkenden nicht Rollen verkörpern, sondern in eigener Person auftreten, unterscheidet die Arbeit grundlegend von einem Spielfilm über denselben Vorgang: Es gibt keine Deutung durch Darstellung, nur die Auswahl aus vorhandenem Material.
Hinter den Kulissen
Dass Dokumentarfilm, Historie und Drama zusammen genannt werden, beschreibt die Machart genau: Das Material ist dokumentarisch, der Gegenstand historisch, die Anordnung dramatisch. Mond, NASA, Mondlandung, Weltraum und der Wettlauf ins All benennen zugleich den Stoff und seinen politischen Rahmen. Der Verzicht auf nachgestellte Szenen verlagert die Arbeit vom Dreh in die Auswahl: Was gezeigt wird, entscheidet über Rhythmus und Wirkung. Der Hinweis auf eine wahre Begebenheit ist hier keine Etikette, sondern die Sache selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 liegt eine deutlich zustimmende Bewertung vor, auch wenn die Stimmenbasis bislang im dreistelligen Bereich bleibt. Sieben Jahre nach dem Erscheinen ist der Film jung genug, dass sein Bildmaterial noch als technische Überraschung wirkt. Im Dokumentarfach gehört er zu den Arbeiten, die auf Kommentar weitgehend verzichten und die Aufnahmen für sich sprechen lassen. Für ein Publikum, das den Ausgang ohnehin kennt, verschiebt sich das Interesse damit vom Was zum Wie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Neil Armstrong als Self (archive footage)
- Buzz Aldrin als Self (archive footage)
- Michael Collins als Self (archive footage)
- Walter Cronkite als Self (archive footage)
- Bruce McCandless II als Self (archive footage)
- Charlie Duke als Self (archive footage)
- Andy Aldrin als Self
- Patricia Mary Finnegan als Self
- Janet Armstrong als Self
- John F. Kennedy als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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