Argo (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ben Affleck |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 44.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 232.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (9.191 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 4. November 1979 stürmen Demonstranten die amerikanische Botschaft in Teheran und nehmen zweiundfünfzig Menschen als Geiseln. Sechs Angestellten gelingt es, durch einen Hinterausgang zu entkommen; sie finden Zuflucht in den Wohnhäusern kanadischer Diplomaten.
Nach zwei Monaten wird die Lage untragbar. Der CIA-Spezialist Tony Mendez schlägt einen Plan vor, den er selbst als den besten unter lauter schlechten bezeichnet: Er gründet in Hollywood eine Scheinproduktionsfirma für einen Science-Fiction-Film namens "Argo", inklusive Anzeigen, Drehbuch und Presseterminen — und holt die sechs als kanadisches Filmteam heraus, das Drehorte sucht.
Entstehungsgeschichte
Grundlage sind Mendez' Erinnerungen von 1999 und ein Artikel von Joshuah Bearman im Magazin "Wired" aus dem Jahr 2007. Die Operation war bis 1997 als Verschlusssache eingestuft; erst nach der Freigabe durch Präsident Clinton konnte Mendez öffentlich als Beteiligter genannt werden und seine Auszeichnung entgegennehmen.
Ben Affleck führte Regie, produzierte und spielte die Hauptrolle — es war sein dritter Film als Regisseur. Die Dreharbeiten begannen im August 2011 in Los Angeles, Virginia, Washington und Istanbul, das für Teheran einstand.
Hinter den Kulissen
Der Film arbeitet mit historischem Nachrichtenmaterial und ahmt dessen Bildqualität nach; im Abspann stehen Originalfotos neben den nachgestellten Einstellungen.
Mehrere Vorgänge sind erfunden. Die Verfolgungsjagd auf dem Rollfeld hat nie stattgefunden — einer der Beteiligten hat später gesagt, die Beamten hätten sie beim Einsteigen kaum angesehen. Auch die Szene an der Ticketkontrolle ist konstruiert, die sechs waren auf zwei Wohnhäuser verteilt statt auf eines, und die Figur des Produzenten Lester Siegel existierte nicht.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 232 Millionen Dollar ein und gewann den Oscar als bester Film; die Auszeichnung wurde von Michelle Obama aus dem Weißen Haus verkündet — ein bis dahin einmaliger Vorgang, der für zusätzliche Diskussionen sorgte.
Aus Kanada kam deutlicher Widerspruch. Jimmy Carter erklärte, neunzig Prozent des Beitrags seien kanadisch gewesen, insbesondere durch Botschafter Ken Taylor, während der Film den Erfolg fast vollständig der CIA zuschreibt. Ebenso unzutreffend ist die Darstellung, britische und neuseeländische Vertretungen hätten die Amerikaner abgewiesen — beide hatten tatsächlich geholfen. Affleck ergänzte nach den Protesten einen Nachsatz im Abspann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Affleck als Tony Mendez
- Bryan Cranston als Jack O'Donnell
- Alan Arkin als Lester Siegel
- John Goodman als John Chambers
- Victor Garber als Ken Taylor
- Tate Donovan als Bob Anders
- Clea DuVall als Cora Lijek
- Scoot McNairy als Joe Stafford
- Rory Cochrane als Lee Schatz
- Christopher Denham als Mark Lijek
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Verfügbarkeit
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