Arrival (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Denis Villeneuve |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Mystery |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 47.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 203.388.186 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (19.882 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwölf linsenförmige Objekte gehen an verschiedenen Orten der Erde nieder und bleiben stehen. Die Sprachwissenschaftlerin Louise Banks wird vom US-Militär hinzugezogen, um mit den Wesen im Objekt über Montana Kontakt aufzunehmen. Sie stellt schnell fest, dass die eigentliche Aufgabe nicht darin besteht, eine Sprache zu übersetzen, sondern erst einmal zu klären, ob eine gemeinsame Grundlage überhaupt existiert.
Die Fremden schreiben in kreisförmigen Zeichen ohne Anfang und Ende. Während weltweit die Nervosität steigt und einzelne Staaten die Zusammenarbeit abbrechen, verändert die Beschäftigung mit dieser Schrift Louises eigene Wahrnehmung — bis sich herausstellt, dass die Bilder, die der Film von Beginn an als Rückblenden zeigt, keine sind.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Ted Chiangs Erzählung "Story of Your Life" von 1998, die als kaum verfilmbar galt: Ihr Kern ist eine sprachwissenschaftliche und physikalische Argumentation, keine Handlung. Eric Heisserer arbeitete Jahre an einem Drehbuch, ohne einen Käufer zu finden.
Denis Villeneuve kam dazu und setzte durch, die Konstruktion der Vorlage beizubehalten — insbesondere die Entscheidung, dass das Publikum die zeitliche Ordnung erst am Ende versteht. Für die Gestaltung der Schriftzeichen zog die Produktion Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler hinzu; die Zeichen wurden als konsistentes System entworfen, nicht als Dekor.
Hinter den Kulissen
Kameramann Bradford Young legte den Film ungewöhnlich dunkel an, mit stark reduziertem Kontrast und viel Raum um die Figuren. Das Innere des Objekts entstand als gebautes Set mit einer Nebelwand, hinter der die Wesen erscheinen — die Milchigkeit war praktisch erzeugt, nicht nachträglich hinzugefügt.
Jóhann Jóhannsson komponierte die Musik aus Stimmaufnahmen, Streichern und Klangkörpern, die absichtlich nicht identifizierbar sind. Für die Eröffnung und den Schluss wählte Villeneuve stattdessen Max Richters "On the Nature of Daylight", ein bereits vorhandenes Stück — eine Entscheidung, die Jóhannsson bedauerte, weil dadurch die beiden emotional wichtigsten Passagen nicht von ihm stammen.
Einordnung & Wirkung
"Arrival" spielte weltweit rund 203 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 47 Millionen. Er war für acht Oscars nominiert, darunter bester Film und beste Regie, und gewann den Preis für den besten Tonschnitt.
Der Film gehört zu den wenigen Science-Fiction-Produktionen des Jahrzehnts, deren Konflikt vollständig über Verständigung läuft — es gibt keinen Kampf und keinen Sieg. Für Villeneuve war er die Eintrittskarte zu "Blade Runner 2049" und "Dune". In der Linguistik löste er eine erneute Diskussion über die Sapir-Whorf-Hypothese aus, auf der seine Prämisse beruht und die in ihrer starken Form fachlich als überholt gilt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Amy Adams als Louise Banks
- Jeremy Renner als Ian Donnelly
- Forest Whitaker als Colonel Weber
- Michael Stuhlbarg als Agent Halpern
- Mark O'Brien als Captain Marks
- Tzi Ma als General Shang
- Abigail Pniowsky als 8-Year-Old Hannah
- Julia Scarlett Dan als 12-Year-Old Hannah
- Jadyn Malone als 6-Year-Old Hannah
- Frank Schorpion als Dr. Kettler
Weitere Filme von Denis Villeneuve
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.