Asterix und die Wikinger (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jesper Møller |
|---|---|
| Genre | Familie, Animation, Komödie, Abenteuer |
| Laufzeit | 78 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-04-12 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 22.501.596 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (774 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Majestix hat einen neuen Auftrag für seine tapferen Gallier: Aus Grautvornix, seinem Neffen aus der großen Stadt, der in der gallischen Provinz zu Besuch weilt, soll ein echter Krieger werden. Asterix und Obelix übernehmen die Ausbildung und stellen einen ausgeklügelten Trainingsplan auf, der Wildschweinjagd ebenso umfasst wie Hinkelsteinheben und Römer verprügeln. Die Aufgabe erweist sich als schier unlösbar, denn Grautvornix ist der größte Angsthase der Welt. Genau das wird ihm zum Verhängnis: Die wilden Wikinger entführen ihn, weil sie das Sprichwort, dass Angst Flügel verleiht, allzu wörtlich nehmen und in ihm den Großmeister der Angst sehen, der sie das Fliegen lehren soll. Maulaf und seine furchtlosen Nordmänner haben dabei die Rechnung ohne Asterix und Obelix gemacht.
Entstehungsgeschichte
Der Zeichentrickfilm entstand unter der Regie von Jesper Møller und kam 2006 heraus. Die Sprechrollen übernahmen Roger Carel, Lorànt Deutsch, Sara Forestier und Jacques Frantz. Der englische Titel lautet „Asterix and the Vikings“. Freigegeben ist der Film ab sechs Jahren, was zu seiner Anlage passt: Die Bedrohung bleibt jederzeit im Komischen aufgehoben.
Hinter den Kulissen
Familie, Animation, Komödie und Abenteuer greifen hier ineinander, ohne dass eines der vier dominiert. Die Animation erlaubt Größenverhältnisse und Bewegungen, die im Realfilm aufwendig wären — Hinkelsteine, Schiffe, Flugversuche. Die Komik entsteht aus einer einfachen Umkehrung: Eine Schwäche wird von außen als Stärke missverstanden, und ausgerechnet die Figur, die am wenigsten kann, gilt plötzlich als Meister. Der Abenteueranteil liefert die Reise vom gallischen Dorf zu den Nordmännern, der Familienanteil sorgt dafür, dass der Konflikt lösbar bleibt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 bewegt sich der Film im mittleren Bereich; die Zahl der abgegebenen Stimmen bleibt dreistellig und damit schmal, sodass der Wert eher eine Tendenz als ein gefestigtes Urteil beschreibt. Zwanzig Jahre nach dem Erscheinen 2006 hat sich die Animationstechnik weiterentwickelt, was einen Film dieser Machart sichtbar datiert, ohne die Gags zu entwerten. Im Feld des Familien-Zeichentricks steht er für die Variante, die auf Tempo und Wortwitz setzt statt auf große Gefühle.
Bilder








Besetzung & Stab
- Roger Carel als Astérix / Idéfix (voice)
- Lorànt Deutsch als Goudurix (voice)
- Sara Forestier als Abba (voice)
- Jacques Frantz als Obélix (voice)
- Stéphane Fourreau als Olibrius (voice)
- Pierre Palmade als Cryptograf (voice)
- Pierre Tchernia als Le narrateur (voice)
- Bernard Alane als Assurancetourix (voice)
- Marc Alfos als Grossebaf (voice)
- Jules Azem als Garçon viking 1 (voice)
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.