Audition (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Takashi Miike |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-03-03 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 250.000 $ |
| Einspielergebnis | 359.853 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.852 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Witwer Aoyama soll nach Jahren wieder heiraten, findet aber keinen Zugang zu Frauen. Er findet einen Ausweg, der keiner ist: Für ein Filmprojekt, das es nicht gibt, wird ein Vorsprechen ausgeschrieben, und Aoyama sucht sich unter den Bewerberinnen eine Frau aus.
Er entscheidet sich für Asami, eine junge, sehr zurückhaltende Frau. Die beiden kommen sich näher. Nach einer gemeinsamen Nacht verschwindet sie spurlos. Was Aoyama danach erlebt, lässt sich nicht mehr sicher als Traum oder als Wirklichkeit einordnen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Takashi Miike nach dem gleichnamigen Roman von Ryū Murakami. Das Drehbuch schrieb Daisuke Tengan, die Musik komponierte Kōji Endō.
Ryō Ishibashi spielt den Aoyama, Eihi Shiina die Asami. Daneben sind Jun Kunimura und Tetsu Sawaki zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Bauweise des Films ist sein eigentliches Mittel: Über weite Strecken sieht er aus wie ein ruhiges, beinahe altmodisches Drama über einen einsamen Mann. Er nimmt sich sehr viel Zeit, bevor er die Richtung wechselt — und dieser Wechsel ist so vollständig, dass viele Zuschauer ihn als Bruch erleben.
Auf Festivals hat der Film erhebliches Aufsehen erregt — und dabei sowohl Preise als auch heftige Ablehnung auf sich gezogen.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik lobte überwiegend das albtraumhafte Ende.
2000 gewann der Film beim International Film Festival Rotterdam den FIPRESCI-Preis, beim Fantasporto erhielt er eine besondere Erwähnung. Das Museum of Modern Art führte ihn 2022 als Beispiel für Body-Horror.
Er gilt als Klassiker des japanischen Horrorkinos und als das Werk, mit dem Takashi Miike international bekannt wurde. Seine Verbindung von Alltagsschilderung, Traum und Grausamkeit hat eine ganze Generation von Regisseuren beeinflusst — und ihm zugleich den Ruf eingebracht, einen der schwer erträglichsten Filme seines Jahrzehnts gedreht zu haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ryo Ishibashi als Shigeharu Aoyama
- Eihi Shiina als Asami Yamazaki
- Jun Kunimura als Yasuhisa Yoshikawa
- Tetsu Sawaki als Shigehiko Aoyama
- Renji Ishibashi als Mr Shimada
- Miyuki Matsuda als Ryoko Aoyama
- Toshie Negishi als Rie
- Yuriko Hirooka als Michiyo Yanagida
- Shigeru Saiki als Toastmaster
- Ken Mitsuishi als Director
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Verfügbarkeit
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