Babycall (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pål Sletaune |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.417.397 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (160 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anna beginnt mit ihrem achtjährigen Sohn Anders in einem anonymen Wohnblock ein neues Leben. Hinter ihr liegt eine schwierige Beziehung zu Anders' Vater, doch die Angst vor der Vergangenheit lässt Anna nicht los. Um ihren Sohn auch nachts nicht unbeschützt zu wissen, kauft sie ein Babyphon. Über das Gerät hört sie jedoch nicht nur Anders, sondern auch Stimmen und Geräusche aus fremden Wohnungen, die die Frequenz überlagern. Darunter mischen sich Töne, die auf einen Mord an einem Kind hindeuten. Gleichzeitig bringt Anders einen ungewöhnlichen neuen Freund mit nach Hause, und auf einer seiner Zeichnungen taucht Blut auf. Ob diese Spuren zusammenhängen und ob Anna und Anders erneut in Gefahr sind, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
"Babycall", international unter dem Titel "The Monitor" bekannt, entstand 2011 unter der Regie von Pål Sletaune. In den Hauptrollen sind Noomi Rapace als Anna und Vetle Qvenild Werring als ihr Sohn Anders zu sehen, an ihrer Seite spielen Kristoffer Joner und Stig R. Amdam. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller deutet an, dass es hier weniger um äußere Schockmomente geht als um eine Geschichte, die sich aus der psychischen Anspannung einer Figur entwickelt. Die Konstellation aus Mutter und Kind, die sich vor einer Vergangenheit verbirgt, bildet den emotionalen Kern, während das Babyphon als technisches Mittel eine Grenze zwischen Fürsorge und Überwachung auflöst. Die Unsicherheit, ob die Bedrohung real ist oder aus Annas eigener Angst entsteht, prägt die Anlage der Erzählung: Die Geschichte lässt bewusst offen, was gehört, gesehen oder eingebildet wird, und macht daraus ihr eigentliches Thema.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,8 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich "Babycall" im mittleren Bereich seines Genres. Der Film liegt inzwischen 14 Jahre zurück und reiht sich in eine Reihe skandinavischer Thriller ein, die psychologische Anspannung über klassische Genreeffekte stellen. Die Zurückhaltung bei der Stimmenzahl lässt keine breite Rezeption erkennen, sondern verweist auf ein Publikum, das den Film eher gezielt als zufällig entdeckt hat.
Bilder







Besetzung & Stab
- Noomi Rapace als Anna
- Vetle Qvenild Werring als Anders
- Kristoffer Joner als Helge
- Stig R. Amdam als Ole
- Maria Bock als Grete
- Torkil Høeg als Nabogutten
- Henrik Rafaelsen als Male Doctor
- Tom Hugo Nielsen als School Inspector
- Mona Engh als Secretary
- Eva Zeidler als Helge's Mother
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Verfügbarkeit
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