Next Door (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pål Sletaune |
|---|---|
| Genre | Mystery, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-03-11 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 2.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (242 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John steht kurz nach der Trennung von seiner Freundin Ingrid da, die gerade ihre letzten Sachen aus seiner Wohnung geholt hat. Da begegnet er seinen beiden Nachbarinnen Anne und Kim, die ihn in ihre Wohnung einladen. Es ist die erste Begegnung der drei, und doch scheinen die beiden Frauen erstaunlich viel über sein Leben mit Ingrid zu wissen. Ihr aufdringliches, provozierendes Verhalten verunsichert John, dennoch lässt er sich von Anne überreden, mit Kim allein zu bleiben, während sie angeblich zur Apotheke geht. Von diesem Moment an zieht Kim ihn immer tiefer in die labyrinthisch anmutende Wohnung hinein, in der sich Realität und Einbildung nicht mehr trennen lassen. John verliert zunehmend die Kontrolle über sein Handeln und überschreitet Grenzen, von denen er nicht wusste, dass er sie überhaupt hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Pål Sletaune. Zur Besetzung gehören Kristoffer Joner als John sowie Cecilie A. Mosli, Julia Schacht und Anna Bache-Wiig in den Rollen der Frauen, die sein Leben aus den Fugen bringen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Thriller und Horror deutet an, dass es hier weniger um äußere Bedrohung als um innere Verwirrung geht: Ein Mann, dessen Wahrnehmung sich nicht mehr auf die eigenen Sinne verlassen kann. Die Anlage der Geschichte, ausgehend von einer frischen Trennung und einer Einladung durch Fremde, die zu viel wissen, legt eine Erzählung nahe, die auf psychologische Verunsicherung statt auf klassische Schockmomente setzt. Dass gleich zwei Frauenfiguren John parallel in ihren Bann ziehen, verstärkt den Eindruck einer konstruierten, fast traumartigen Situation, in der sich Erinnerung, Schuldgefühl und Fantasie überlagern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in eine Phase norwegischer Genreproduktionen einordnet, die psychologische Verunsicherung stärker gewichten als reine Schreckeffekte. Innerhalb von Mystery-Thrillern mit Horror-Einschlag steht er damit für einen Ansatz, der auf Ambivalenz statt Auflösung setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Kristoffer Joner als John
- Cecilie A. Mosli als Anne
- Julia Schacht als Kim
- Anna Bache-Wiig als Ingrid
- Michael Nyqvist als Åke
- Øystein Martinsen als Peter
- Odd Arno Midtsjø als Gammel mann
- Magne Kipperrud als Kollega
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Verfügbarkeit
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