Backtrack - Tote vergessen nicht (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Petroni |
|---|---|
| Genre | Mystery, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-07-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (413 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Seit dem Tod seiner Tochter versucht der Psychotherapeut Peter Bower, sein Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Das gelingt kaum. Seine Frau leidet seither an Depressionen und ist auf Medikamente angewiesen, und Peter, der beruflich für die seelische Gesundheit anderer Menschen zuständig ist, verliert selbst zunehmend den Boden unter den Füßen.
Als eines Tages ein Mädchen in seiner Praxis auftaucht, stößt es eine Tür in seine Vergangenheit auf. Peter fällt es immer schwerer, Wirklichkeit und Einbildung auseinanderzuhalten, und bald scheint er selbst einen Therapeuten zu brauchen. Dann macht er eine Entdeckung, die ihn an seinem Verstand zweifeln lässt: Die Patienten, die er betreut, sind Geister von Menschen, die alle vor 20 Jahren am selben Tag gestorben sind.
Entstehungsgeschichte
Die Regie übernahm Michael Petroni. Der Film kam 2015 heraus, im Englischen trägt er schlicht den Titel „Backtrack“, dem die deutsche Fassung den Zusatz „Tote vergessen nicht“ hinzufügt. Zur Besetzung gehören Adrien Brody, Sam Neill, Malcolm Kennard und Chloe Bayliss. Mit einer Freigabe ab 16 Jahren richtet sich der Film an ein älteres Publikum.
Hinter den Kulissen
Mystery, Horror und Thriller verbinden sich hier zu einer Geschichte, deren Kern die Trauer ist. Die Hauptfigur ist ausgerechnet jemand, der von Berufs wegen die Wahrnehmung anderer deutet und nun der eigenen nicht mehr trauen kann. Diese Anlage macht den Therapeuten zu einem unsicheren Blickpunkt: Was er sieht, ist für das Publikum ebenso fragwürdig wie für ihn selbst.
Der Mystery-Anteil liegt in der Frage, was die Toten miteinander und mit Peter verbindet. Dass sie alle am selben Tag vor 20 Jahren starben, verweist auf ein gemeinsames Ereignis und legt nahe, dass die Vergangenheit des Therapeuten mehr birgt als seinen jüngsten Verlust. Der Horror speist sich weniger aus äußerer Bedrohung als aus dem Zerfall der Gewissheit, der Thriller aus der schrittweisen Aufdeckung.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,8 von 10 fällt verhalten aus und stützt sich auf wenige hundert Stimmen. Das Publikum sieht den Film demnach im Mittelfeld. 11 Jahre nach seinem Erscheinen steht er in der Reihe jener Geisterthriller, die das Übernatürliche mit einer seelischen Krise verknüpfen und die Frage offenhalten, wie viel davon der Kopf der Hauptfigur selbst erzeugt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adrien Brody als Peter Bower
- Sam Neill als Duncan Stewart
- Malcolm Kennard als Barry
- Chloe Bayliss als Elizabeth Valentine
- Bruce Spence als Felix
- Robin McLeavy als Barbara Henning
- Jenni Baird als Carol Bower
- Anna Lise Phillips als Erica George
- Olga Miller als Erica George (ghost)
- Michael Whalley als Officer Samuels
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Verfügbarkeit
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