Bad Boy Bubby (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rolf de Heer |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-09-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 750.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (320 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bubby ist 35 Jahre alt und hat sein ganzes Leben eingesperrt in einer verwahrlosten Behausung verbracht. Etwas anderes kennt er nicht. Seine Mutter hält ihn dort gefangen und redet ihm ein, die Luft draußen sei giftig. Sie hält ihn in einem kindlichen Zustand, macht ihm mit Reden über Gott Angst, schlägt ihn und missbraucht ihn sexuell, ganz nach ihrer Laune.
Als unerwartet Bubbys Vater zurückkehrt, gerät diese abgeschlossene Welt aus den Fugen. Bubby tötet seine Eltern und wagt sich hinaus in eine Umgebung, die ihn mit Lärm und körperlicher Gewalt überfällt. Da er die Sprache nicht beherrscht, ahmt er alle Wörter, Gesten und Geräusche nach, die er wahrnimmt. Eines Tages trifft er auf eine Rockband, die ihn ins Herz schließt und mit auf Tour nimmt. Was aus dieser Begegnung wird, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Rolf de Heer inszenierte den Film, der 1993 herauskam. Nicholas Hope, Ralph Cotterill, Claire Benito und Syd Brisbane gehören zur Besetzung. Angesichts der Themen Missbrauch, Gefangenschaft und Gewalt ist die Freigabe ab 16 Jahren folgerichtig.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Komödie treffen hier in einer Kombination aufeinander, die auf den ersten Blick kaum vereinbar scheint. Die Geschichte beginnt mit schwerem Missbrauch und einer Gewalttat, und sie nutzt dennoch komische Elemente, die sich vor allem aus Bubbys Blick auf eine ihm völlig fremde Welt ergeben.
Die Anlage folgt dem Muster einer Außenseitergeschichte in extremer Form. Ein erwachsener Mann erlebt die Welt zum ersten Mal, ohne Sprache und ohne soziale Regeln. Indem er nachahmt, was er hört und sieht, wird er zu einem Spiegel seiner Umgebung, der ihre Rohheit ebenso zurückwirft wie ihre Zuwendung. Die Rockband markiert den Übergang von der Isolation zu einer Form von Gemeinschaft. Die Musik bietet Bubby einen Ort, an dem seine Art, Eindrücke wiederzugeben, plötzlich Bedeutung gewinnt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung positiv aus, wobei die Stimmenbasis im dreistelligen Bereich liegt und damit überschaubar bleibt. Für einen derart verstörenden Stoff ist das ein bemerkenswert wohlwollendes Urteil.
33 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film eine Zumutung im Wortsinn: Er verbindet Grausamkeit und schwarzen Humor, ohne das Leid seiner Hauptfigur zu verharmlosen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Nicholas Hope als Bubby
- Ralph Cotterill als Pop
- Claire Benito als Mum
- Syd Brisbane als Yobbo
- Ullie Birvé als Robbed Woman
- Natalie Carr als Cherie the Salvo
- Celine O'Leary als Woman in Mercedes
- Carmel Johnson als Angel
- Grant Piro als Salesman
- Audine Leith als Fondled Salvo
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