Barabbas (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Fleischer |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Abenteuer |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-12-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 5.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (187 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht eine Begnadigung, die keine ist: Pontius Pilatus lässt den Räuber Barabbas anstelle von Jesus Christus frei, und dieser Moment lässt ihn nicht mehr los. Statt ein neues Leben zu beginnen, wird er rückfällig und gerät erneut in die Fänge der römischen Justiz, die ihn zur Zwangsarbeit in eine Schwefelmine schickt. Dort entsteht eine unwahrscheinliche Freundschaft mit dem Christen Sahak, die ihn mit einem Glauben konfrontiert, dem er selbst nicht folgen kann. Als unter Kaiser Nero die Verfolgung der Christen beginnt, werden beide Männer als Gladiatoren nach Rom gebracht – eine Wendung, die Barabbas erneut zwischen Überleben und Überzeugung stellt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1961 unter der Regie von Richard Fleischer und ist als historisches Drama mit Abenteuerelementen angelegt. In den Hauptrollen sind Anthony Quinn, Silvana Mangano, Arthur Kennedy und Katy Jurado zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historienfilm, Drama und Abenteuer verweist auf eine Erzählung, die persönliches Schicksal mit großem gesellschaftlichem Hintergrund verknüpft: die frühe Zeit des Christentums, seine Verfolgung und die Frage, wie ein Mensch, der zufällig verschont blieb, mit dieser Gnade umgeht. Dass die Geschichte über Jahrzehnte hinweg reicht – von der Begnadigung bis zu den Gladiatorenkämpfen unter Nero – deutet auf eine bewusst weit gespannte Erzählform, die Zweifel und Glauben nicht als abstrakte Themen behandelt, sondern an einer einzigen, gebrochenen Figur durchspielt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film heute nur zurückhaltend einordnen – die Zahlen erlauben kein klares Urteil über eine breitere Rezeption. Seit der Entstehung 1961 sind über sechzig Jahre vergangen, was den Film klar als Werk seiner Zeit ausweist, in einer Phase, in der historische Großproduktionen mit religiösen und antiken Stoffen im Kino verbreitet waren. Innerhalb dieses Genres steht Barabbas mit seiner Konzentration auf eine einzelne, moralisch verwickelte Figur eher am nachdenklichen als am spektakelorientierten Ende der Bandbreite.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Quinn als Barabbas
- Silvana Mangano als Rachel
- Arthur Kennedy als Pontius Pilate
- Katy Jurado als Sara
- Harry Andrews als Peter
- Vittorio Gassman als Sahak
- Norman Wooland als Rufio
- Valentina Cortese als Julia
- Jack Palance als Torvald
- Ernest Borgnine als Lucius
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Verfügbarkeit
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