Batman v Superman: Dawn of Justice (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Zack Snyder |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 151 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 250.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 874.362.803 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (19.376 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bruce Wayne war beim Kampf zwischen Superman und General Zod in Metropolis vor Ort. Er sah einen seiner Wolkenkratzer einstürzen, mit Angestellten darin, während zwei Wesen über der Stadt Gebäude durcheinanderwarfen. Aus dieser Perspektive erzählt der Film sein Ausgangsproblem: Ein Mann mit unbegrenzter Macht, der niemandem Rechenschaft schuldet, ist eine Bedrohung, unabhängig von seinen Absichten.
Parallel treibt Lex Luthor beide aufeinander zu — mit gefälschten Beweisen, mit politischem Druck und schließlich mit einer Geisel. Der Konflikt endet nicht mit einem Sieg, sondern mit einer gemeinsamen Bedrohung und einem Opfer. Nebenbei führt der Film Wonder Woman ein und legt die Grundlage für die Justice League.
Entstehungsgeschichte
Warner suchte nach "Man of Steel" den beschleunigten Aufbau eines eigenen Filmuniversums, um zu Marvel aufzuschließen. Statt einzelne Figuren nacheinander einzuführen, sollte ein einziger Film mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen: Superman-Fortsetzung, Batman-Neustart, Wonder-Woman-Debüt und Vorbereitung eines Teamfilms.
Zack Snyder kehrte als Regisseur zurück, Chris Terrio und David S. Goyer schrieben das Drehbuch. Als Bezugspunkte dienten die Comics "The Dark Knight Returns" und "The Death of Superman". Die Besetzung Ben Afflecks als Batman löste im Vorfeld erheblichen Widerspruch aus — nach Erscheinen wurde seine Darstellung überwiegend gelobt und gehörte zu den wenigen unstrittigen Elementen.
Hinter den Kulissen
Snyder legte den Film in einem stark entsättigten, kontrastreichen Stil an, der seine Bildsprache aus "300" und "Watchmen" fortführt; einzelne Einstellungen sind unmittelbar an Comicpanels angelehnt. Gedreht wurde überwiegend in Detroit und Chicago.
Ben Affleck absolvierte für die Rolle ein umfangreiches Krafttraining; der Batman-Anzug wurde muskulöser gebaut als in früheren Verfilmungen, mit einer separaten Panzerung für den Kampf gegen Superman. Für den Kinostart entstand eine gekürzte Fassung, die rund eine halbe Stunde kürzer ist als die später veröffentlichte Ultimate Edition — mehrere Handlungsstränge, unter anderem zu Lois Lanes Ermittlung, fehlen in der Kinoversion vollständig.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 874 Millionen Dollar ein — für Warner ein enttäuschendes Ergebnis angesichts des Budgets und der Erwartungen. Die Kritiken gehörten zu den schlechtesten, die eine Produktion dieser Größe erhielt; bemängelt wurden die überfrachtete Handlung, der düstere Ton und die Motivation der Figuren.
Die Folgen waren weitreichend. Warner steuerte danach mehrfach um, was zu Eingriffen bei "Suicide Squad" und schließlich zum Regiewechsel bei "Justice League" führte. Die Kampagne von Fans für eine Veröffentlichung von Snyders eigener Fassung dieses Folgefilms war eine direkte Reaktion — sie führte 2021 tatsächlich zur Freigabe des "Zack Snyder's Justice League" und gilt als bislang folgenreichstes Beispiel für den Einfluss organisierter Fangemeinden auf Studioentscheidungen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Affleck als Bruce Wayne / Batman
- Henry Cavill als Clark Kent / Superman
- Jesse Eisenberg als Lex Luthor
- Gal Gadot als Diana Prince / Wonder Woman
- Amy Adams als Lois
- Diane Lane als Martha Kent
- Laurence Fishburne als Perry White
- Jeremy Irons als Alfred
- Holly Hunter als Senator Finch
- Scoot McNairy als Wallace Keefe
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Verfügbarkeit
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