Battle Royale (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kinji Fukasaku |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Action |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 4.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (3.948 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Japan, zu Beginn des neuen Millenniums: In den Schulen sind Brutalität und Gewalt an der Tagesordnung. Die Regierung sieht sich gezwungen einzugreifen und ein Exempel zu statuieren. Ein Battle-Royale-Gesetz soll die randalierenden Schüler zur Räson bringen. Jährlich wird nun eine Schulklasse willkürlich ausgewählt und auf einer verlassenen Insel ausgesetzt. Die Regeln sind simpel, aber gnadenlos: Jeder Jugendliche wird mit ausreichend Proviant sowie einer tödlichen Waffe ausgerüstet, und nach drei Tagen darf nur noch ein einziger Überlebender auf der Insel auffindbar sein. Wer sich nicht fügt, wird unbarmherzig exekutiert. So nimmt ein grauenvolles Abschlachten seinen Lauf.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2000, Regie führte Kinji Fukasaku. Zur Besetzung gehören 藤原竜也, 前田亜季, Takeshi Kitano und 山本太郎. Die Altersfreigabe beträgt 18 Jahre. Der Film verbindet Drama, Thriller und Action.
Hinter den Kulissen
Die Reihenfolge der Genres ist aufschlussreich: Das Drama steht vor Thriller und Action. Der Ausgangspunkt ist kein privates Verbrechen, sondern ein staatlicher Beschluss — die Gewalt wird verordnet, nicht begangen, und die Verantwortung liegt damit außerhalb der Insel. Die Regeln erzeugen ihre eigene Dramaturgie: eine feste Frist, eine feste Zahl von Überlebenden, ungleich verteilte Waffen. Dass die Beteiligten einander aus dem Schulalltag kennen, macht aus jeder Begegnung eine Entscheidung über Vertrauen; Bündnisse und Verrat ergeben sich aus der Anlage selbst. Die Freigabe ab 18 macht deutlich, dass der Film die Folgen dieser Anordnung nicht auslässt.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben einen Schnitt von 7,3 von 10 — ein hoher Wert auf einer Basis, die groß genug ist, um Ausschläge einzelner Stimmen auszugleichen. Über die Zumutung, die der Stoff darstellt, sagt eine solche Zahl allerdings nichts; sie hält lediglich fest, dass der Film ein Publikum erreicht hat und dort überwiegend Zustimmung findet. 26 Jahre nach dem Erscheinen 2000 steht der Film als Thriller-Drama da, das eine Gesellschaftsordnung über ein zugespitztes Regelwerk verhandelt und dabei jugendliche Figuren in eine Lage stellt, die sie nicht gewählt haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tatsuya Fujiwara als Shuya Nanahara (Boy #15)
- Aki Maeda als Noriko Nakagawa (Girl #15)
- Takeshi Kitano als Kitano
- Taro Yamamoto als Shogo Kawada (Boy #5)
- Masanobu Ando als Kazuo Kiriyama (Boy #6)
- Ko Shibasaki als Mitsuko Souma (Girl #11)
- Chiaki Kuriyama als Takako Chigusa (Girl #13)
- Takashi Tsukamoto als Shinji Mimura (Boy #19)
- Sousuke Takaoka als Hiroki Sugimura (Boy #11)
- Yukihiro Kotani als Yôshitoki Kuninobu (Boy #7)
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Verfügbarkeit
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