Becket (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Glenville |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 142 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-03-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 9.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (208 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England im 12. Jahrhundert: König Heinrich II., Normanne und Nachfahre Wilhelm des Eroberers, herrscht mit harter Hand über die Angelsachsen. An seiner Seite steht Thomas Becket, ein angelsächsischer Gelehrter, den er zu seinem engsten Ratgeber und Freund gemacht hat – eine Nähe, die Becket selbst als Verrat an seinem eigenen Volk empfindet. Als der Erzbischof von Canterbury stirbt, sieht Heinrich die Chance gekommen, die Kirche über seinen Vertrauten endlich unter seine Kontrolle zu bringen, und ernennt Becket zum neuen Kirchenoberhaupt. Doch das Amt verändert Becket auf eine Weise, die der König nicht vorausgesehen hat: Aus dem loyalen Ratgeber wird ein Mann, der sich mit seiner neuen geistlichen Rolle identifiziert – und damit unweigerlich in Konflikt mit seinem einstigen Freund gerät.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1964 unter der Regie von Peter Glenville. In den Hauptrollen stehen sich Richard Burton als Thomas Becket und Peter O'Toole als König Heinrich II. gegenüber, unterstützt von John Gielgud und Gino Cervi. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historienfilm ist bei einem Stoff über Macht, Freundschaft und Glauben im mittelalterlichen England naheliegend: Die politische Auseinandersetzung zwischen Krone und Kirche bietet den historischen Rahmen, während die persönliche Beziehung zwischen Heinrich und Becket die dramatische Zuspitzung liefert. Dass der Film sich ausdrücklich auf reale Ereignisse stützt, verleiht dem Konflikt zwischen den beiden Männern zusätzliches Gewicht – hier geht es nicht um eine erfundene Rivalität, sondern um eine Auseinandersetzung mit historischen Folgen. Die Besetzung mit vier profilierten Schauspielern in zentralen Rollen deutet auf eine Erzählung, die stark von Dialogen und schauspielerischer Konfrontation getragen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeigt sich, dass "Becket" bis heute ein Publikum findet, auch wenn es kein Massenpublikum im heutigen Sinn ist. Seit der Entstehung des Films sind rund sechzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Reihe älterer Historiendramen einordnet, die auf große Schauspielerauftritte und historische Stoffe setzen statt auf aufwendige Ausstattung im modernen Sinn. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Erzählweise, die den Konflikt zwischen zwei Figuren ins Zentrum stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Burton als Thomas Becket
- Peter O'Toole als King Henry II of England
- John Gielgud als King Louis VII of France
- Gino Cervi als Cardinal Zambelli
- Paolo Stoppa als Pope Alexander III
- Donald Wolfit als Bishop Folliot
- David Weston als Brother John
- Martita Hunt als Empress Matilda
- Pamela Brown als Queen Eleanor of Aquitaine
- Percy Herbert als Baron
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