Begierde (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tony Scott |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-04-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (681 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Miriam ist eine Vampirin, und ihr Leben folgt einem festen Muster: In großen Abständen muss sie den Gefährten wechseln, denn der jeweils Erwählte verliert unerklärlicherweise seine vermeintlich ewige Jugend, verfällt zusehends und sinkt schließlich in eine Art Starre. Ihr gegenwärtiger Begleiter John steht genau an diesem Punkt, und auch neue Opfer in rascher Folge halten den Verfall nicht auf.
Sarah Roberts ist eine junge Ärztin, die der Fall Johns nicht loslässt. Sie sucht Miriams Haus auf – und wird dort selbst zum Gegenstand einer Zuneigung, die Miriam nicht verbirgt. Was daraufhin geschieht, verändert Sarahs Wahrnehmung von Grund auf: Seltsame Visionen suchen sie heim, und die wahre Natur ihrer Gastgeberin tritt allmählich hervor. Dass Sarah sich mit dem, was aus ihr geworden ist, nicht abfinden will, treibt die Geschichte auf ihren Schluss zu.
Entstehungsgeschichte
Tony Scott inszenierte den 1983 erschienenen Film, der im Original „The Hunger“ heißt. Catherine Deneuve, David Bowie, Susan Sarandon und Cliff DeYoung übernehmen die tragenden Rollen. Die Altersfreigabe wurde ab sechzehn Jahren erteilt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Horror und Drama, und diese Paarung erklärt, wie der Stoff angelegt ist. Das Vampirmotiv liefert den Horror, doch der Schwerpunkt liegt weniger auf der Jagd als auf dem Verfall. Eine Figur, die altert, obwohl ihr Unsterblichkeit versprochen wurde, ist ein dramatischer und kein monströser Vorgang. Entsprechend verschiebt sich das Zentrum vom Angriff auf die Bindung: Miriam braucht Gefährten, verbraucht sie aber, und jede neue Zuneigung beginnt bereits im Wissen um ihr Ende. Dass eine Ärztin die Gegenfigur bildet, stellt zudem medizinische Beobachtung neben einen Vorgang, der sich mit ihren Mitteln nicht fassen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 bei einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich liegt der Film über dem Durchschnitt, ohne in die Spitzengruppe vorzudringen. 43 Jahre nach dem Erscheinen fällt vor allem auf, wie deutlich er den Vampirstoff ins Drama zieht: Die Bedrohung geht weniger vom Biss aus als von der Aussicht, in einer Bindung zu verkümmern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine Deneuve als Miriam Blaylock
- David Bowie als John Blaylock
- Susan Sarandon als Sarah Roberts
- Cliff DeYoung als Tom Haver
- Beth Ehlers als Alice Cavender
- Dan Hedaya als Lieutenant Allegrezza
- Rufus Collins als Charlie Humphries
- Suzanne Bertish als Phyllis
- James Aubrey als Ron
- Ann Magnuson als Young Woman from Disco
Weitere Filme von Tony Scott
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.