Behind the Mask (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Scott Glosserman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-08-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 69.136 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (526 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Geschichte spielt in einer erfundenen Welt, in der die Taten einiger der bekanntesten Serienmörder der Filmgeschichte wirklich geschehen sind. In dieser Welt hat Leslie Vernon ein Ziel: den perfekten Plan für eine Mordserie an einer Gruppe Jugendlicher. Monatelang begleitet ihn ein Kamerateam bei den Vorbereitungen, und Leslie erklärt bereitwillig, was hinter den Kulissen der berühmtesten Serienmorde ablief – etwa bei denen von Michael Meyers.
Doch das Team ist nicht nur bei der Planung dabei. Auch in der Nacht, in der Leslie seinen Plan in die Tat umsetzt, sehen die Reporterin und ihre Leute nicht weg und geraten plötzlich mitten hinein. Was Leslie vorbereitet hat, hätten sie sich nie gewünscht.
Entstehungsgeschichte
Scott Glosserman zeichnet für die Inszenierung verantwortlich; herausgekommen ist der Film 2006. Nathan Baesel, Angela Goethals, Robert Englund und Scott Wilson gehören zur Besetzung. Die Freigabe ab 16 Jahren ordnet ihn dort ein, wo Horror mit ausgestellter Gewalt üblicherweise landet.
Hinter den Kulissen
Komödie, Horror und Thriller – die Reihenfolge der Genres ist aufschlussreich. Der Film geht von einer komischen Prämisse aus: Ein Mörder erklärt sein Handwerk vor laufender Kamera wie ein Fachmann bei der Arbeit. Das Kamerateam als Erzählinstanz erzeugt eine dokumentarische Form, in der das Publikum gemeinsam mit der Reporterin zuschaut und sich mitschuldig macht, indem es weiterschaut.
Der Kipppunkt ist in der Geschichte klar gesetzt: In der Nacht der Tat wird aus Beobachtung Beteiligung. Der Thriller-Anteil beginnt genau dort, wo die Distanz der Kamera verloren geht. Die Idee, die Regeln des Genres selbst zum Gegenstand zu machen, verlangt vom Publikum, dass es diese Regeln kennt – die Nennung von Michael Meyers markiert, auf welches Wissen die Geschichte baut.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,4 von 10 liegt im Mittelfeld, und sie stammt von einigen hundert Stimmen – kein großes, aber ein hinreichend breites Urteil. 20 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für den Horrorfilm, der über sich selbst nachdenkt und dabei die Komik nicht als Bruch, sondern als Zugang nutzt. Innerhalb des Genres steht er für die selbstbezügliche Spielart, die das Wissen des Publikums zum Material macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nathan Baesel als Leslie Vernon
- Angela Goethals als Taylor Gentry
- Robert Englund als Doc Halloran
- Scott Wilson als Eugene
- Zelda Rubinstein als Mrs. Collinwood
- Bridgett Newton als Jamie
- Kate Miner als Kelly
- Ben Pace als Doug
- Britain Spellings als Todd
- Hart Turner als Shane
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Verfügbarkeit
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