Beinahe ein Engel (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Cornell |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-12-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.939.946 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Terry Dean hat sich als Einbrecher einen Ruf erarbeitet, der ihm Respekt und offenbar auch Erfolg einbringt: Kaum ein Safe widersteht ihm. Dieses Leben gerät aus der Bahn, als er einem Kind das Leben rettet und dabei selbst schwer verletzt wird. In seiner Bewusstlosigkeit erlebt er sich als „Engel auf Bewährung“ – eine Rolle, die ihm eine Chance zur Wiedergutmachung gibt. Wie er diese Bewährungszeit angeht, entspricht dabei eher seinen alten Gewohnheiten als himmlischen Gepflogenheiten: Seine Fähigkeiten als Gangster erweisen sich auch als „Engel“ als nützlich.
Entstehungsgeschichte
„Beinahe ein Engel“ entstand 1990 unter der Regie von John Cornell. In den Hauptrollen sind Paul Hogan, Elias Koteas, Linda Kozlowski und Doreen Lang zu sehen. Der Film ist als Komödie angelegt und ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Grundkonstellation verbindet ein klassisches Gangstermilieu mit einer religiös grundierten Läuterungsgeschichte – ein Kontrast, der komödiantisches Potenzial birgt, weil die Fertigkeiten eines Kriminellen in einem völlig neuen, moralisch aufgeladenen Kontext eingesetzt werden. Dass Terry seine Bewährung nicht mit den „üblichen“ himmlischen Methoden besteht, sondern mit den Mitteln seines alten Lebens, deutet auf eine Erzählung hin, die weniger auf ernsthafte Erbauung als auf die Reibung zwischen zwei Welten setzt. Die Traumhandlung als Rahmen – Terrys Bewusstlosigkeit als Ausgangspunkt der Engelsgeschichte – erlaubt es, die Geschichte als Möglichkeitsraum zu erzählen, ohne dass ihr Ausgang von vornherein feststehen muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 120 Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein deutliches Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1990 sind mittlerweile 35 Jahre vergangen, die Komödie steht damit in einer Zeit, in der Geschichten über geläuterte Kriminelle mit übernatürlichem Anstoß ein wiederkehrendes Motiv im leichten Unterhaltungskino waren. Innerhalb dieses Spektrums bietet der Film eine unaufgeregte Variante, die weder besonders herausragt noch grundlegend abfällt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Paul Hogan als Terry Dean
- Elias Koteas als Steve Garner
- Linda Kozlowski als Rose Garner
- Doreen Lang als Mrs. Garner
- Douglas Seale als Father
- Larry Miller als Teller
- Charlton Heston als God
- Stephanie Hodge als Diner Waitress
- David Alan Grier als Det. Bill
- Jason Marsden als Boy
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Verfügbarkeit
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