Ben X (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nic Balthazar |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-08-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 27 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (341 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ben trägt schwer an seiner Rolle als Außenseiter seiner Klasse. Für die Schläger an der Schule ist er das bevorzugte Ziel von Spott und Grausamkeiten. Dabei ist Ben intelligenter als die meisten seiner Mitschüler, doch er ist verschlossen und so extrem schüchtern, dass sein Verhalten an Autismus grenzt. Der Schulalltag wird für ihn zur Hölle.
Zu Hause, im Schutzraum seines Zimmers, setzt er sich an den Computer. Dort wird aus dem gequälten Jungen ein souveräner Spieler, der ein Online-Spiel beherrscht, das auch viele seiner Peiniger spielen. In dieser Welt findet Ben den Halt, der ihn am Leben hält, und hier gelingt es ihm, vom Opfer zum Helden zu werden.
Entstehungsgeschichte
Nic Balthazar führte Regie bei diesem Drama, das 2007 herauskam. Greg Timmermans, Laura Verlinden, Marijke Pinoy und Pol Goossen gehören zur Besetzung. Für Jugendliche ab 12 Jahren ist der Film freigegeben, was ihn für jenes Alter zugänglich macht, in dem seine Geschichte angesiedelt ist.
Der Film liegt inzwischen 19 Jahre zurück.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf Genreverstärker wie Thriller- oder Actionelemente. Die Wirkung entsteht aus der Lage der Hauptfigur selbst: Mobbing, Isolation und die Frage, wo ein Jugendlicher Rückhalt findet, wenn die Schule ihm keinen bietet.
Auffällig ist die Gegenüberstellung zweier Welten. Die reale Schule erscheint als Ort der Demütigung, das Online-Spiel als Raum, in dem Ben Stärke und Anerkennung erfährt. Diese Zweiteilung eröffnet eine Erzählweise, die zwischen Alltag und virtueller Welt wechseln kann und die Innensicht eines Jungen erfahrbar macht, der sich nach außen kaum mitteilt. Bei einem so ernsten Stoff wie anhaltender Schikane kommt es auf einen respektvollen Blick an, der Bens Not nicht verharmlost.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten erhält der Film eine gute Bewertung. Die Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich ergibt eine überschaubare, aber tragfähige Grundlage.
Im Genre des Jugenddramas behandelt der Film ein Thema, das über Schule und Familie hinaus Fragen nach Ausgrenzung und digitaler Zuflucht berührt. Für Zuschauer, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen, bietet er einen ernsthaften Zugang.
Bilder





Besetzung & Stab
- Greg Timmermans als Ben
- Laura Verlinden als Scarlite
- Marijke Pinoy als Moeder
- Pol Goossen als Vader
- Titus De Voogdt als Bogaert
- Maarten Claeyssens als Desmedt
- Tania Van der Sanden als Sabine
- Cesar De Sutter als Jonas
- Gilles De Schryver als Coppola
- Bavo Smets als Ben - 6 jaar
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.