Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cathy Yan |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-02-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 75.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 205.537.933 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (11.000 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Harley Quinn hat sich vom Joker getrennt und weiß nicht wohin. Solange sie als seine Freundin galt, war sie unantastbar; danach steht halb Gotham mit offenen Rechnungen bei ihr an. Um sich Luft zu verschaffen, sprengt sie die Chemiefabrik, in der sie zusammengekommen sind — womit die Trennung öffentlich ist.
Der Verbrecher Roman Sionis setzt daraufhin ein Kopfgeld aus, das er zurückzieht, wenn sie ihm ein Mädchen namens Cassandra Cain bringt, das einen Diamanten verschluckt hat. Der Film sammelt dabei vier weitere Frauen ein, die alle unabhängig voneinander mit Sionis zu tun haben, und erzählt das aus Harleys unzuverlässiger Perspektive mit ständigen Sprüngen.
Entstehungsgeschichte
Margot Robbie entwickelte den Film selbst. Sie brachte ihn 2015 zu Warner Bros. — ihre Beschreibung lautete, ein Film über eine Mädchenbande mit hoher Altersfreigabe — und produzierte ihn über ihre eigene Firma LuckyChap.
Robbie bestand darauf, dass eine Frau Regie führt. Cathy Yan übernahm im April 2018 und war damit die erste asiatischstämmige Frau, die einen Superheldenfilm inszenierte; Christina Hodson schrieb das Drehbuch. Die hohe Altersfreigabe stand von Anfang an fest.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von Januar bis April 2019 in Los Angeles unter dem Decknamen "Fox Force Five" — eine Anspielung auf eine erfundene Fernsehserie aus "Pulp Fiction". Die Produktion blieb wegen einer kalifornischen Steuervergünstigung vollständig im Bundesstaat.
Die Kampfchoreografie stammt vom Team der "John Wick"-Filme; Chad Stahelski führte bei Nachdrehs zusätzliche Actionsequenzen. Die Sequenz im Polizeirevier, in der Harley mit einer Farbkugelflinte arbeitet, wurde über Wochen einstudiert. Der Film ist durchgehend in kräftigen Farben gehalten und bricht damit sichtbar mit der Optik der übrigen Warner-DC-Filme.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 206 Millionen Dollar ein und blieb damit unter der Gewinnschwelle. Der Start lag rund fünfundsiebzig Prozent unter dem von "Suicide Squad"; als Gründe gelten der unübersichtliche Titel, die Altersfreigabe und die Zurückhaltung gegenüber einem Soloauftritt der Figur.
Kurz nach dem Start listeten mehrere Kinoketten ihn unter einem geänderten Namen mit Harley Quinn an erster Stelle; Warner bestritt eine offizielle Umbenennung. Die Kritik war mit rund neunundsiebzig Prozent zustimmenden Besprechungen deutlich besser als das Ergebnis. Cathy Yan hat später darauf hingewiesen, dass auf einem von Frauen geführten Film Erwartungen lasten, die vergleichbare Misserfolge mit männlicher Besetzung nicht auslösen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Margot Robbie als Harley Quinn
- Rosie Perez als Renee Montoya
- Mary Elizabeth Winstead als Helena Bertinelli / Huntress
- Jurnee Smollett als Dinah Lance / Black Canary
- Ewan McGregor als Roman Sionis
- Ella Jay Basco als Cassandra Cain
- Chris Messina als Victor Zsasz
- Ali Wong als Ellen Yee
- David Ury als Sleazy Breeder
- Sara Montez als Shallow Friend #1 / Kathrine
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