Bis zum Untergang (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patrice Laliberté |
|---|---|
| Genre | Thriller, Action |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-02-27 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (456 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Kurs in der Kunst des Überlebens soll auf den Ernstfall vorbereiten. Geleitet wird er von Alain, einem erfahrenen Kenner der Materie, und die Menschen, die sich bei ihm einfinden, könnten unterschiedlicher kaum sein: die undurchschaubare Anna, die frühere Soldatin Rachel, der leicht reizbare François, der einnehmende Sébastien und der entschlossene David.
In den reizvollen, aber unwegsamen Landschaften Québecs läuft zunächst alles nach Plan. Dann ereignet sich im Ausbildungslager ein tödlicher Zwischenfall, der niemand vorhersehen konnte. Panik greift um sich, und eine Kette beunruhigender Folgen setzt ein. Aus der Übung für den Notfall wird eine erbarmungslose Menschenjagd, in der am Ende nur noch eines zählt: am Leben zu bleiben.
Entstehungsgeschichte
Patrice Laliberté hat diesen Spielfilm inszeniert, der 2020 herauskam und international auch als „The Decline“ bekannt ist. Zum Ensemble gehören Réal Bossé, Marc-André Grondin, Guillaume Laurin und Marie-Evelyne Lessard.
Hinter den Kulissen
Thriller und Action treffen hier in einer Anordnung zusammen, die beiden Genres entgegenkommt. Ein abgelegener Schauplatz, eine Gruppe mit klar umrissenen Temperamenten und ein einziges Ereignis, das alles kippen lässt: Das ist ein Aufbau, der Spannung aus der Dynamik innerhalb der Gruppe bezieht, bevor er in körperliche Konfrontation umschlägt.
Bemerkenswert ist die Ausgangsidee. Die Figuren bereiten sich ausdrücklich auf eine Katastrophe vor, und genau diese Vorbereitung wird zum Auslöser der Eskalation. Die Fähigkeiten, die im Kurs geübt werden, richten sich plötzlich gegeneinander. Dass die Teilnehmenden jeweils über eine einzige Eigenschaft beschrieben werden, deutet auf eine Erzählweise hin, die Charaktere schnell verortet, um danach Tempo aufzunehmen. Die Landschaft fungiert dabei weniger als Kulisse denn als Gegenspieler, der Flucht und Versteck gleichermaßen erschwert.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten liegt die Durchschnittsbewertung im soliden Mittelfeld. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, also einer überschaubaren, aber nicht mehr zufälligen Basis. Das Urteil fällt weder begeistert noch ablehnend aus, was bei einem Genrefilm dieser Art häufig auf eine gelungene Prämisse mit unterschiedlich aufgenommener Umsetzung hindeutet.
Sechs Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den jüngeren Beiträgen im Survival-Thriller. Er verbindet die Angst vor dem Zusammenbruch mit der Frage, was Menschen einander antun, wenn Vorbereitung in Misstrauen umschlägt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Réal Bossé als Alain
- Marc-André Grondin als François
- Guillaume Laurin als Antoine
- Marie-Evelyne Lessard als Rachel
- Marc Beaupré als David
- Marilyn Castonguay als Anna
- Guillaume Cyr als Sébastien
- Isabelle Giroux als Hélène
- Juliette Maxyme Proulx als Daphnée
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Verfügbarkeit
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