Black Friday for Future (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Éric Toledano |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-10-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.004.555 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (338 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Albert und Bruno stecken tief in den roten Zahlen. Beide kaufen zwanghaft ein, beide sind überschuldet, und so führt sie ihr Weg schließlich zur Schuldnerberatung. Unterwegs geraten sie an eine Gruppe junger, rebellischer Klimaaktivisten, die sich für soziale Gerechtigkeit und ökologisches Verantwortungsbewusstsein einsetzen.
Was die beiden Männer an diesen Leuten reizt, sind allerdings weniger die Argumente als das Bier und die kostenlosen Chips. Nach und nach werden Albert und Bruno Teil der Bewegung, ohne an ihre Ziele zu glauben. Ihre einzige Überzeugung besteht darin, jede Aktion und jede Rebellion auszunutzen, um zu schummeln und selbst etwas herauszuschlagen. Aus diesem Widerspruch zwischen Anspruch und Eigennutz entwickelt sich die Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Olivier Nakache hat die Komödie inszeniert, die 2023 erschien. Vor der Kamera stehen Pio Marmaï, Jonathan Cohen, Noémie Merlant und Mathieu Amalric. Der englische Titel lautet „A Difficult Year“, der deutsche Titel verknüpft dagegen schon im Namen die beiden Welten, zwischen denen die Hauptfiguren pendeln. Mit einer Freigabe ab 12 Jahren ist der Film auch für ein jugendliches Publikum zugänglich.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie angelegt, bezieht der Film seinen Witz aus einem klaren Gegensatz. Auf der einen Seite stehen zwei Männer, deren Leben von Kaufzwang und Schulden bestimmt ist, auf der anderen eine junge Bewegung, die genau diesen Lebensstil infrage stellt. Dass ausgerechnet diese beiden in die Protestszene hineinrutschen, ist die Grundidee, auf der alles aufbaut.
Die Anlage erlaubt Humor in mehrere Richtungen. Sie kann die Doppelmoral der Trittbrettfahrer vorführen, zugleich aber auch den Eifer der Aktivisten mit einem gewissen Abstand betrachten. Figuren, die aus reinem Eigennutz mitmachen, bieten einer Komödie über Gruppen mit hohem moralischem Anspruch einen dankbaren Ausgangspunkt. Fast zwangsläufig stellt sich dabei die Frage, ob die gespielte Zugehörigkeit auf Dauer folgenlos bleibt oder ob die Bewegung auf Albert und Bruno abfärbt.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,9 von 10 bewegt sich die Durchschnittsbewertung im Mittelfeld. Die Zahl der Stimmen liegt bislang im dreistelligen Bereich, die Einschätzung ist also noch nicht breit abgesichert. Da der Film erst 3 Jahre alt ist, kann sich dieses Bild durchaus noch verschieben. Thematisch greift er Konsum, Verschuldung und Klimaprotest auf und reiht sich damit bei den Gesellschaftskomödien ein, die aktuelle Debatten mit den Mitteln des Humors verhandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pio Marmaï als Albert Laprade
- Jonathan Cohen als Bruno Ambrosi
- Noémie Merlant als Cactus
- Mathieu Amalric als Henri Tomasi
- Grégoire Leprince-Ringuet als Quinoa
- Luàna Bajrami als Antilope
- Sandrine Briard als Sirène
- Oussama Kheddam als Sofiane
- Danièle Lebrun als Madeleine
- Alexandra Roth als Corinne
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Verfügbarkeit
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