Bokeh (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Geoffrey Orthwein |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-24 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (275 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein junges amerikanisches Paar verbringt einen romantischen Urlaub in Island, als es eines Morgens aufwacht und feststellt, dass jeder andere Mensch auf der Erde spurlos verschwunden ist. Zurückgeworfen auf sich selbst, versuchen die beiden, das Unerklärliche zu begreifen und in der plötzlichen Leere zu überleben. Die Ereignisse zwingen sie dazu, ihre Beziehung, ihre Vorstellungen von sich selbst und ihr Bild der Welt neu zu befragen.
Entstehungsgeschichte
"Bokeh" entstand 2017 unter der Regie von Andrew Sullivan. In den Hauptrollen sind Maika Monroe und Matt O'Leary zu sehen, ergänzt durch Arnar Jónsson und Gunnar Helgason. Der Film verbindet Drama, Science-Fiction und Thriller-Elemente zu einer Geschichte über zwei Menschen in einer plötzlich menschenleeren Welt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science-Fiction-Prämisse und dramatischer Erzählweise verschiebt den Fokus weg von spektakulären Erklärungen hin zu den inneren Zuständen der beiden Hauptfiguren. Dass sich die Handlung auf ein einziges Paar konzentriert und in Island angesiedelt ist, deutet auf eine reduzierte, kammerspielartige Anlage hin, in der Landschaft und Isolation eine tragende Rolle spielen. Der Thriller-Anteil entsteht weniger aus äußerer Bedrohung als aus der Ungewissheit über die Ursache des Verschwindens und aus der psychologischen Zuspitzung zwischen den beiden Figuren. Die Geschichte legt es damit weniger auf eine Auflösung als auf die Frage an, wie zwei Menschen auf eine Welt reagieren, die keine Antworten mehr liefert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 275 Bewertungen zählt "Bokeh" nicht zu den breit rezipierten Titeln seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind bislang acht Jahre vergangen, ohne dass sich daran eine größere Aufmerksamkeit abzeichnet. Innerhalb der Science-Fiction-Dramen, die apokalyptische Szenarien eher als Anlass für zwischenmenschliche Studien denn als Actionstoff nutzen, reiht sich der Film in eine kleinere, introspektiv ausgerichtete Strömung ein, die auf Spektakel verzichtet und stattdessen auf die stille, existenzielle Wirkung der Leere setzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Maika Monroe als Jenai
- Matt O'Leary als Riley
- Arnar Jónsson als Nils
- Gunnar Helgason als Ivar
- Berglind Rós Sigurôardóttir als Tour Guide
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Verfügbarkeit
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